Prag, 1612. Nach dem Tod Kaiser Rudolphs II. dringen Plünderer in den Prager Hradschin ein und stehlen das gefährlichste Buch seiner Zeit – die Teufelsbibel. Wenig später geschehen im Namen des Satans unheimliche Dinge im Land…
Klöster werden angegriffen, verstümmelte Leichen in den Wäldern gefunden. Die düsteren Legenden um eine alte Burg in den mährischen Hügeln erwachen zum Leben und Menschen berichten, dass sie den Teufel lachen und tanzen gesehen haben...
Gibt es einen Zusammenhang zwischen all den Grausamkeiten und dem Verschwinden der geheimnisvollen Handschrift? Die beiden Freunde Cyprian Khlesl und Andrej von Langenfels riskieren ihr Leben im Kampf gegen skrupellose Fürsten und Kleriker. Doch es steht noch mehr auf dem Spiel: Denn das Böse bedroht auch das, was ihnen am meisten bedeutet – ihre eigenen Kinder.
Wenn Sie mehr über den Autor und die Teufelsbibel erfahren möchten, besuchen Sie seine Homepage www.duebell.de und www.teufelsbibel.de
Richard Dübell Die Wächter der Teufelsbibel Ehrenwirth Verlag, September 2008
667 Seiten, gebunden, 19,95 Euro
ISBN 10: 3431037585
ISBN 13: 978-3431037586
Richard Dübell, geboren 1962, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen bei Landshut. Nach dem erfolgreichen literarischen Einstieg mit seinen beiden Historienkrimis "Der Tuchhändler"(1999) und "Der Jahrtausendkaiser" (2000), bescherte ihm sein dritter Roman "Eine Messe für die Medici" (2002) zum ersten Mal den Sprung auf die Bestsellerliste. Seither zählt er zu den beliebtesten Autoren im Bereich des Historischen Romans. Dübells folgende Bücher reihten sich nahtlos in die Serie seiner Erfolge ein. Richard Dübell ist Träger des Kulturpreises der Stadt Landshut.
Böhmen 1572. In einem halb verfallenen Kloster wird der achtjährige Andrej Zeuge eines schrecklichen Blutbads: Zehn Menschen, darunter Andrejs Eltern, werden von einem rasenden Mönch brutal ermordet. Eine der Frauen bringt sterbend ein Kind zur Welt. Der Prior befiehlt, auch den Säugling zu töten - denn es gilt, alle Spuren zu verwischen, die irgendjemanden in das abgelegene Kloster führen könnten. Andrej kann fliehen und nimmt eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Kirche mit sich, das die verschwiegene Mönchsgesellschaft um jeden Preis zu schützen geschworen hat: In dem Kloster wird ein Buch versteckt, das drei Päpsten das Leben kosten und die Macht haben soll, das Ende der Welt einzuläuten - der Codex Gigas, die Teufelsbibel, ein Kompendium des Bösen. Sieben schwarze Mönche behüten die große Handschrift und töten jeden, der zuviel darüber weiß. Doch das Wissen um das Buch des Teufels ist das einzige Erbe, das Andrej von seinem Vater geblieben ist.