Dass das Leben eines Teenagers am Rande der Pubertät kein Zuckerschlecken ist, hat vermutlich noch jeder gut in Erinnerung. Doch wie hart mag es erst sein, wenn die beiden lesbischen Mütter bei einem tragischen Unfall, in den jede Menge "Essenszeug" involviert ist, ums Leben kommen und man plötzlich dazu gezwungen ist, mit seinem biologischen Vater, den man noch nie zu Gesicht bekommen hat, zusammen zu Leben?
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Rosalind findet sich in genau dieser Situation wieder, die für sie verständlicherweise kein Zuckerschlecken ist. Doch so anders ergeht es Sean, ihrem "Spender" auch nicht, der als Single das Alleineleben gewohnt ist und aufgrund seiner eigenen Familie so überhaupt keinen Sinn für Familienleben hat.
Auf eine faszinierende und überaus einfühlsame Weise lässt uns Brenda Halpin miterleben, wie beide mit der Trauer umgehen und versuchen, miteinander klarzukommen, was alles andere als einfach ist. Doch nach und nach zeigen sich erste kleine Erfolge, die sich in ihren Emails, Messages und Rosalinds Trauertagebuch offenbaren. Eine wirklich angenehme und ganz und garnicht kitschig-traurige Geschichte über die Trauer und darüber, dass auch das Leben mit Verlusten durchaus nicht nur schlecht und einsam sein muss.
Brenda Halpin All about Dad aus dem amerikanischen von Karl-Heinz Ebnet
Lübbe; August 2008
266 Seiten; broschiert; 7,95 EUR
ISBN-10: 3404159012
ISBN-13: 978-3404159017