André wird von seinem Ziehvater weggeschickt. Er soll zum Jagdschloss des Comte. In der Gegend passieren grausame Morde. Der junge Mann soll dem ein Ende bereiten. Auf seinem Weg dorthin kommt ihm eine Frau entgegen. Sie schreit wie wild und ist völlig außer sich. Was ist passiert? Die Frau stottert nur ein paar Worte zusammen. Ihre Hände sind blutig. Tief sitzt ihr die Angst in den Knochen. André beschließt, in die Richtung zu gehen, aus der die Frau gekommen ist. Schon nach einigen Metern riecht er altes Blut. Nicht weit von ihm entfernt liegt eine Leiche. Diese ist völlig entstellt. Die Kehle wurde herausgerissen und die Eingeweide fehlen teilweise.
Hinter André erscheint plötzlich ein Mann. Der Fremde ist der Wildhüter des Comte und zeigt ihm den kürzesten Weg. Im Jagdschloss wird André schon erwartet und in Empfang genommen. Er kann sich ein Bad genehmigen und in ein Zimmer zurückziehen. Früh am Morgen wacht er neben seinem Bett auf und hat keine Erinnerung mehr, wie er dorthin kam. Zusammen mit Pierre, dem Wildhüter, sucht er die Tatorte auf. Sie entdecken eine weitere Leiche. Die Bestie ist noch in der Nähe und geht auf die beiden los. Zuerst versuchen die zwei Jagdhunde die Männer zu verteidigen. Doch schon bald haben sie keine Kräfte mehr. Nun sind die zwei Menschen dran. Pierre wird angegriffen. Auch André, dieser jedoch verteidigt sich mit einigen Schüssen. Die Bestie flüchtet. André und Pierre sind schwer verletzt und bluten. Einer der Hunde ist tot. Der andere ist dem Tod nahe.
André erzählt dem Comte, was vorgefallen ist. Martine, das Mündel im Haus, verbindet die schweren Verletzungen des Andrés. Er bekommt gegen seinen Willen Schlafmittel verabreicht. Am nächsten Morgen gibt es wieder ein neues Opfer. Wieder folgen die Männer mit einigen Helfern der Spur. Der Comte kommt angeritten und bittet André mit ihm zu kommen, damit er sich von seinen schweren Verletzungen erholen kann. Doch dieser wiedersetzt sich. Enttäuscht über die Ablehnung reitet die Gruppe wieder davon. Ein paar der Jäger machen sich über André lustig. Er rastet aus und geht auf sie los. Alle sind verwirrt. Was geht hier vor sich? Was ist mit André los?
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"Werwolf" ist eine unglaublich spannende Geschichte. Es geht um die Jagd auf einen Werwolf, wie schon der Titel verrät. Immer wieder passieren Zwischenfälle, die diesen Roman sehr mitreißend machen. Der Leser will wissen, wie es weitergeht. So liest man das Buch in einem Rutsch durch. Die Hauptfigur ist André, der sich immer wieder aus verschiedenen Situationen retten muss und ein kürzlich entdecktes Geheimnis verbirgt. Doch welches das ist, muss der Leser selbst herausfinden. Es ist spannend, die Geschehnisse im Buch zu verfolgen.
Etwas verwirrend waren die vielen Personen im Buch, mit teils schwierig zu merkenden Namen.
Die Umgebung ist gut beschrieben, besonders die dunklen Wälder und das weitläufige Jagdschloss. Eine Gänsehaut über den Rücken jagen einem die Beschreibungen der Mordszenen. Man hat diese Bilder direkt vor Augen.
Menschen mit schwachen Nerven sollten es vermeiden, das Buch vor dem Schlafengehen zu lesen. Man könnte davon Albträume bekommen.
Das Buch wird für Jugendliche ab 14 Jahren empfohlen.