„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ (Aldous Huxley)
Die Stiftung "Lesen" feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. In den Kreis der zahlreichen Gratulanten reiht sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ein und würdigt die Arbeit und das Engagement der Stiftung, die durch ihre aktive Leseförderung zum Erhalt der Lesekultur in Deutschland beiträgt.
Explizit würdigte Merkel die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer der Stiftung, die etwa als Vorlesepaten regelmäßig in Kindergärten und anderen Einrichtungen vorlesen: „Mit ihrem Einsatz tragen sie dazu bei, dass jedes Kind in unserem Land nach seinen Möglichkeiten gefördert wird und Deutschland mehr denn je zur Bildungsrepublik wird.“
In ihrem Grußwort betont die Bundeskanzlerin u.a. die Vorteile die einem mit der interkulturelle Kompetenz "Lesen" eröffnet werden. „Das Verständnis komplexer Texte ist eine wesentliche Voraussetzung, um in unserer Wissens- und Informationsgesellschaft erfolgreich bestehen zu können“, schreibt die Kanzlerin und hebt hervor: „Lesen vermittelt jungen Menschen Bildungschancen und dadurch berufliche Perspektiven - unabhängig von Herkunft oder Status“.
Aus gegeben Anlass stellt sich natürlich die Frage, welche Art von Lektüre die Kanzlerin in ihrer Freizeit bevorzugt. Dem Magazin "Cicero" verriet sie auf die Frage nach ihren Lese-Plänen für die parlamentarische Sommerpause: Sie freue sich auf die Autobiografie des Malers Emil Nolde.