Max will Angela. Angela will Max’ Geld. Beide wollen den Tod von Deidre. Und Dillon will alles und noch ein bisschen Spaß dazu. Bei so vielen Wünschen beginnt sich bald ein blutiges Karussell zu drehen, in dem Waffen, irische Vokale und übergroße Brüste eine entscheidende Rolle spielen.
Angela ist der feuchte Traum eines jeden Mannes, so auch ihres Chefs Max, der, kaum dass sie seine Sekretärin geworden ist, eine Affäre mit ihr beginnt. Doch Angela hat nicht vor, ewig die Geliebte eines fetten Büromenschen zu bleiben. Wenn sie den Sex schon ertragen muss, so will sie wenigstens sein Geld. Diesem Plan steht nur die Existenz von Deidre, Max’ Ehefrau, im Weg. Doch auch hier weiß Angela Rat, denn Max ist nicht ihr einziger Liebhaber, da gibt es auch noch Dillon, einen durchgeknallten Iren, dem die Waffe recht locker sitzt.
Leider ist Dillon nicht ganz der Profi, der er zu sein vorgibt. Er erledigt Deidre - und Max’ Nicht gleich dazu – doch er richtet ein Blutbad an und lässt sich überdies dabei erwischen, wie er den gestohlenen Schmuck vertickt. Bald hat er die Polizei auf dem Hals, doch ins Gefängnis will Dillon nicht. Eine radikale Lösung muss her. Bald wird es Angela angst und bange angesichts der Welle von Gewalt, die sie losgetreten hat. Und auch Max will endlich Angelas Brüste in Ruhe genießen.
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"Hard Case Crime", so nennt sich die neue Reihe des Rotbuchverlags, und so präsentiert sich auch Flop, eine irrwitzige Blutorgie, bei der es letztlich nur darum geht, wer wen am kaltblütigsten betrügt und am skrupellosesten aus dem Weg räumt. Eines ist ganz sicher: dieses Buch – und wahrscheinlich auch die ganze Reihe - wird nicht jedermanns Geschmack treffen. Der blutrünstigen Handlung passt sich die Sprache perfekt an, die vor allem durch den ständigen Gebrauch von Kraftausdrücken auffällt.
Flop liest sich eher wie ein ausgeschriebener Comic mit geradliniger Handlung und grob überzeichneten Figuren: dem fetten Geschäftsmann, der raffinierten und vor allem großbusigen Geliebten und dem durchgeknallten Killer, die sich gegenseitig ans Leder wollen. Aber gerade diese Einfachheit ist es, die den Roman wirken lässt. Das Autorenduo Bruen und Starr versucht gar nicht, mehr zu scheinen, als sie präsentieren. Dies ist geradlinige, mitunter derbe Unterhaltung, die sicher nicht jedem gefällt, die aber konsequent das auf Buchseiten überträgt, was im Kino oder Fernsehen schon längst zuhause ist.
Fazit: Krimi für Genrefans - blutrünstige Handlung, derbe Sprache