Rebecca Miller, Tochter des amerikanischen Dramatikes Arthur Miller, war Malerin und Schauspielerin, bevor sie Schriftstellerin wurde. Für ihre Verfilmung der Short Stories aus ihrem ersten Buch erhielt sie den Grand Jury Prize at Sundance. Es folgten die Filme ›Angela‹ und ›The Ballad of Jack and Rose‹. Auf Deutsch erschienen ihre Short Stories unter dem Titel ›Als sie seine Schuhe sah, wusste sie, dass sie ihren Mann verlassen würde‹.
Pippa Lee
Ein amerikanischer Traum in Manhattan. Eine ganz normale Familie. Pippa Lee ist glücklich verheiratet, hingebungsvolle Mutter und großzügige Gastgeberin. Ist das wirklich Pippas Traum vom Leben? Denn eigentlich ist sie jemand ganz anderes: Als aufmüpfige Teenagerin tauchte sie in die Sexparties und Drogenexzesse von Soho ab – bis sie die Notbremse zog. Aber jetzt in der Normalität, merkt sie, dass das Leben nicht aufgeht, wenn andere die Korken knallen lassen. In einer klaren und kraftvollen Sprache stellt Rebecca Miller die wichtigsten Fragen. Packend und sehr einfühlsam erzählt sie von Pippas Suche nach dem richtigen Leben und der Entdeckung, dass das ganze Glück direkt vor unseren Augen liegen kann.
»Ihr Roman über die Art und Weise, wie ein Mensch seine Identität sucht, findet, wieder verliert, wie er sich in Erinnerungen immer wieder selbst erfindet und nie ganz in dem aufgeht, für was er sich hält - dieser Roman (…) ist ein echter Pageturner. Spannend, witzig, berührend, von tiefer Weisheit und brüllender Situationskomik.«
Kathrin Fischer, Hessischer Rundfunk, 16.7.2008
»Jetzt hat sie ihren ersten Roman geschafft. Und der ist nicht nur voller Überraschungen und immer wieder glänzend formuliert. (…) Man könnte ›Pippa Lee‹ als die andere Seite des klassischen Künstlerromans bezeichnen. Oder als das Buch, das John Updike oder Philip Roth nie schreiben könnten.«
Sven Boedecker, Sonntags-Zeitung, 6.7.2008
»Rebecca Miller, 45, hat zweifellos das Talent ihres Vaters, des berühmten Dramatikers Arthur Miller, geerbt.«
Elke Serwe, Für Sie, 8.7.2008
»›Pippa Lee‹ ist eine großartige Geschichte. (…) es ist eine fesselnde Beziehungsstory, die den wunden Punkt so mancher Verbindung bloßlegt. Und mit subtilem Humor den Beweis antritt, dass Männer und Frauen doch zueinander passen - in welchen Paarungen und für welche Zeitspanne auch immer.«
Frauke Kaberka, dpa,14.7.2008
»Eine ganz normale amerikanische Ehe à la John Updike beschreibt Rebecca Miller da. Fesselnd und ernüchternd.«
Brigitte Heft 16, 16.7.2008
»Eine wunderbare, sensible Geschichte über die Höhen und Tiefen des Lebens, mit allen Emotionen, zu denen Frauen fähig sind. Große Gefühle ohne kitschig zu sein.« Birgit Pietsch, Buchhandlung Fritz Scherer, Bad Oeynhausen
»Dieser Roman ist mit einer besonderen Klarheit und Konsequenz erzählt. Trotzdem steckt er voller überraschender Momente. Das kannte ich bis dahin nur von den großen Erzählern Raymond Carver und Richard Yates. Eine sehr gute Übersetzung.« Doris Saftig, Buchen Bücherwelten, Andernach
»Überraschender Plot, geschliffene Sprache und sogar witzig. Das Buch wird auf jeden Fall mein Favorit!« Elisabeth Reisbeck, Buch in der Au, München
»Humorvoll, tragisch, schräg, schnörkellos – einfach gut! (Und das Cover gefällt mir gut!)« Stefanie Idol, Buchhandlung Gebrüder Seseke, Duderstadt
»“Pippa Lee“ hat mir unwahrscheinlich gut gefallen. Sprache, Aufbau, Gedanken und Emotionen – echt toll!« Juliane Graß, Rottmann - Die Buchhandlung, Bad Kreuznach
»Dieser Roman glänzt durch seine präzise Sprache und seine Metaphorik, die die Personen sehr authentisch und wahrhaftig werden lassen. Die variable Erzählperspektive fördert die Spannung, so dass ich mich ungern vom Text trennen mochte. Mehr davon!« Susanne de Reuter, Buchhandlung Elisabeth Hey, Bielefeld
»Rebecca Miller zeigt sich als würdiges Mitglied im Club der jüngeren amerikanischen Erzähl-Autoren. Sie hat einen ebenso nachdenklichen wie unterhaltsamen Blick auf die Charakter(un)tiefen ihrer Hauptpersonen.« Tobias Wrany, Buchhandlung Jost, Bonn