Und auch bei den Themen und Genres gibt es kaum noch Stoffe, die nicht vertont werden - gerade erst wurden mit Ben Becker als Sprecher Teile der Bibel zu einem Hörbuch vertont. Höchste Zeit also, Ihnen die Hörbuchtipps unserer Redaktion vorzustellen, damit Sie sich einmal mehr zurücklehnen können, während Ihnen jemand etwas vorliest.
Francoise Dorner - Die letzte Liebe des Monsieur Armand
Paris: die Stadt der Liebe und der Romantik, Ziel unzähliger Hochzeitsreisen. Wie Hollywood uns mehrfach gezeigt hat, stehen an jeder Ecke Pärchen und die Funken sprühen nur so in alle Richtungen. Wie das französische Kino uns allerdings in oft gezeigt hat, ist es keineswegs so, dass alle Einwohner dieser Stadt per se verliebt und glücklich sind. Ein weiteres Beispiel liefert Francoise Dorner mit ihrem Roman "Die letzte Liebe des Monsieur Armand".
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Katja Lange-Müller - Böse Schafe
Katja Lange-Müller hat einen Roman über eine Liebe in Berlin geschrieben, nicht schön und romantisch, sondern tiefschwarz, aber trotzdem eigentümlich optimistisch. Nun liest sie das Buch selbst vor.
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T.C. Boyle - Talk Talk
Identitätsdiebstahl gehört zu einer der erschreckendsten und gleichzeitig beliebtesten Paranoien. Immer mehr Daten werden irgendwo auf virtuellen Datenbanken gespeichert und verwaltet – bis hin zum Plan der voll elektronischen Krankenakte. Dass auf diese Daten nicht nur die zugreifen können, die das auch sollen, sondern auch diejenigen, die über ein ungesundes Maß an krimineller Energie verfügen, ist nicht nur ein hysterisches oder rein fiktives Szenario.
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Harriet Köhler - Ostersonntag
Auf den ersten Blick könnte man meinen, ein deutsches Pendant zur amerikanischen Sitcom-Serie um Al Bundy vor sich zu haben. Doch hinter dem eher harmlos wirkenden Titel Ostersonntag verbirgt sich eine geschickt formulierte und emotional schlagkräftige Erzählung aus den Sichtweisen von vier ziemlich unglücklichen Familienmitgliedern, die sich zu der jährlichen Familienzusammenkunft an Ostern um einen Tisch versammeln, um in Sprachlosigkeit zu erstarren.
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Krimi Kult Kiste 3
Was waren die 1950er Jahre doch für anstrengende Zeiten. Das deutsche Volk arbeitete fleißig am Wirtschaftswunder und sehnte sich am wohlverdienten Feierabend nach spannender Unterhaltung. Die war damals vor allem im Kino und im Rundfunk zu haben. Und da spielte mittlerweile auch der Krimi eine Hauptrolle. Die Flucht der Deutschen aus der harten Realität machte die Krimis eines Edgar Wallace und Francis Durbridge so ungemein erfolgreich. Solange das Verbrechen seine Heimstatt im nebelverhangenen London hatte und die Detektive sich als wahre oder vermeintliche Gentlemen ausgaben, war die Welt in Ordnung.
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Janet Fitch - Paint it black
1980.Los Angeles ist in Aufruhr, denn gerade wurde John Lennon erschossen. Millionen Menschen trauern um ihn und machen ihn dadurch im Nachhinein erst recht zu einem Heiligen. Josie versteht den Hype nicht, hat sie diesen Menschen doch gar nicht persönlich gekannt - worum soll sie also trauern? Darüber hinaus ist sie mit ihrem Leben im Moment viel zu glücklich, um zu trauern. Alles ändert sich, als sie einen Anruf von der Polizei erhält, die sie bittet, eine unbekannte Leiche zu identifizieren.
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Cormac McCarthy - Kein Land für alte Männer
Ein Mann wird durch die bei einem Bandenkrieg "übrig gebliebenen" Millionen aus seinem gewohnten Leben geworfen: Eine philosophische und moralische Betrachtung über Gewalt und Tod, aber auch des Lebens und seiner Werte: ein lang nachwirkendes Hörbuch, großartig gelesen von Christian Brückner.
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