Nach ihrer Flucht aus der Klosterschule sind die Mädchen in einem leerstehenden Schloss untergekommen. Es ist ein gutes Versteck für den geheimnisvollen Schatz. Die jungen Frauen, Antonia, Regula, Ursula, Beatrice, Katharina, Cecilia und Hildegard, beschließen zu bleiben und sich eine Zukunft aufzubauen. Sie sind der Bund der Sieben. Bei ihnen sind der Schmied und seine Familie. Eine alte Frau aus dem benachbarten Dorf kommt jeden Tag zum Kochen auf das Schloss.
Die Mädchen sollten zusammenhalten, aber immer wieder herrscht Unfrieden zwischen ihnen. Um etwas Ordnung in ihr Leben zu bringen, beschließen sie Ämter zu vergeben. So können die vielen Aufgaben, die anstehen, besser erledigt werden. Regula wird zur Marschallin erklärt. Damit ist sie auch für die Finanzen zuständig. Beatrice bekleidet ab sofort das Amt der Hofküchenmeisterin. Katharina kümmert sich um Fragen der Gesundheit. Cecilia wird Kapellmeisterin. Antonia wird Hofmeisterin und wird die Kinder aus dem Dorf unterrichten. Ursula möchte das Amt der Hofpredigerin bekleiden. Einer Erweiterung ihres Aufgabenbereiches wird allerdings nicht zugestimmt. Hilde wird Volksvertreterin. Andere Angebote schlägt sie aus, sie will einfach nur Bäuerin sein, auch wenn die anderen das nicht einsehen wollen.
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Die Geschichte hat keinen echten Plot. Vielmehr reihen sich Vorkommnisse aneinander, die kaum Bedeutung für den Fortgang der Geschichte haben. Man kann beobachten, wie die Mädchen versuchen, sich als Herrinnen aufzuspielen. Auch wenn sie recht abgeschottet leben, geht das Leben draußen aber nicht an ihnen vorbei. Es kommen Reisende vorbei. Der Kontakt zu anderen Menschen wird hergestellt. Zwei Mädchen verlieben sich sogar. Alltäglich Aufgaben müssen erledigt werden. Roggen und Dinkel werden angebaut, die Gartenarbeit erledigt, die Tiere versorgt usw. Immer wieder treten Schwierigkeiten auf, wie zum Beispiel, als ein Luchs über den Hühnerstall herfällt, der Sohn des Schmieds in eine Falle tritt oder Räuber sich in Schlossnähe aufhalten.
Es sind Vorfälle, aus denen sich der weitere Verlauf der Geschichte entwickeln sollte, aber immer wieder verläuft sich der Handlungsstrang im Sande. Es gibt keinen roten Faden, der durch das Buch führt.
Immer wieder geraten die Mädchen aneinander. Es ist schon erstaunlich, dass sie sich nicht noch gegenseitig die Augen auskratzen. Sie alle kämpfen für ein besseres Leben und Anerkennung. Statt zusammenzuhalten, machen sie sich das Leben schwer und treten in Konkurrenz zueinander. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch Streit um den Schatz gibt. Eine Überraschung ist das nicht. Man hat etwas mehr erhofft nach dem 1. Teil der Geschichte „Der Bund der Sieben“.