Im Dunklen kann es manchmal ganz schön gruselig werden. Da bildet man sich ein, Schatten zu sehen, oder denkt, da hätte sich gerade etwas bewegt. Dann hört man ein Geräusch und schon gerät man in Panik. Genauso geht es den Tieren des Waldes auch manchmal.
Filippo Frosch, Danni Dachs, Ibo Igel, Hansi Hase und Tinchen, die kleine Haselmaus sind glücklich. Endlich ist wieder Frühling und sie können draußen durch die Natur toben und die Sonne genießen. Vor lauter Freude vergessen sie tatsächlich die Zeit und eh sie sich versehen, ist es plötzlich dunkel.
So verabschieden sich die Freunde von einander und wollen nach Hause gehen. Jeder zieht mit seiner Laterne los, auch Filippo Frosch. Bald kommt er an seinem geliebten Teich an und will voller Freude reinhüpfen, doch plötzlich bäumt sich ein riesiges Monster mit furchtbar großen Klauen auf und versucht den Frosch zu schnappen.
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Aufgeregt und voller Angst rennt er zu seinem Freund Ibo Igel. Der mag ihm gar nicht glauben, dass es dort ein Monster gibt und will nachsehen. Zusammen ziehen sie also wieder los zum Teich und tatsächlich, da ist das Monster. Doch diesmal ist es noch viel größer und hat sogar Stacheln.
Wieder rennen sie weg, zurück zu ihren anderen Freunden. Doch keiner mag glauben, dass es ein Monster gibt. Und wieder ziehen alle gemeinsam zurück zum Teich, so lange, bis sich der ganze Irrtum endlich aufklärt.
In Wirklichkeit gibt es natürlich gar kein Monster, sondern die Tiere haben sich lediglich vor ihrem eigenen Schatten, der durch die kleinen Laternen entstand, fürchterlich erschreckt. Als sie das erkennen, müssen sie natürlich alle lachen.
Die Geschichte wird unterstützend durch sehr niedliche Illustrationen verbildlicht. Hier können die Kinder, wenn sie ganz genau hinschauen auch erkennen, dass die Tiere sich nur vor ihrem Schatten fürchten. Somit kann von außen betrachtet werden, wie die Tiere vollkommen unbegründet Angst bekommen, obwohl es eigentlich gar nicht nötig wäre.
Ein bisschen erinnert die Situation an den Gang in den dunklen Keller, wenn man etwas holen muss. Auch hier fürchten sich viele Kinder, obwohl es dazu eigentlich gar kein Grund gäbe.
Die Geschichte ist sehr kindgerecht und einfach zu verstehen.
W-w-wer hat schon Angst im Dunklen M. Christina Butler, Jane Chapman Übersetzt von Isabel Schatz
Loewe Verlag
32 Seiten, gebunden, 12,90 Euro
ISBN: 978-3-7855-6428-8
"Huhuuu!, heult der Wind durch die Bäume, und das Laternenlicht flackert unheimlich in der Dunkelheit. Filippo Frosch und seinen Freunden schlottern die Knie, denn dort drüben am Teich lauert ein fürchterliches Monster - oder doch nicht?
Kinder fürchten sich oft im Dunkeln, denn nachts sieht alles ganz anders aus: Da werden Bäume zu unheimlichen Riesen und Vorhänge zu gruseligen Gespenstern. Doch wer mal ganz genau hinschaut und den Dingen auf den Grund geht, wird schnell feststellen, dass die Dunkelheit einem nur einen Streich gespielt hat und alles ganz harmlos und normal ist.
Ein liebevoll illustriertes Bilderbuch, das Kindern hilft, die Angst im Dunkeln zu nehmen."