Sie denken Fußball und Literatur passen nicht zusammen? Auf der einen Seite testosteronüberfrachtete Dummköpfe, die einem einzigen Ball hinterher jagen und auf der anderen Seite die feingeistige Welt der Bücher und der Poesie? Sie irren! "Was ich schließlich am sichersten über Moral und Verantwortung weiß, verdanke ich dem Fußball." Das sagte nicht etwa irgendein Kreisliga-Kicker, sondern Albert Camus, immerhin Nobelpreisträger.
Falls wir Sie noch nicht ganz überzeugt haben, hier sind unsere Literaturtipps für den Fußballsommer 2008:
Arnd Zeigler: "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs"
Gewinnen, das erklärt Arnd Zeigler bereits im Vorwort des Buchs ist nicht nur für Fußballer ganz besonders wichtig. Auch als Kolumnist, gesteht der Autor, wolle man bei seinen Lesern dieses bestimmte, kurz zustimmende Nicken erreichen. Dass die wunderbare Welt des Fußballs dies vermag hat sie oft genug bewiesen - nicht zuletzt als fester Bestandteil des Fußball-Kultur Renommiermagazins 11 Freunde.
"Aus der Tiefe des Traumes - 11 Frauen erzählen Fußballgeschichten"
Elf schöne Geschichten, die den Leser schwanken lassen zwischen dem Glauben, dass Fußball doch nur ein Spiel ist und dem Zweifel, ob nicht vielleicht doch mehr dahinter steckt, positiv wie negativ.
"Schiedsrichter werden kommt für mich nicht infrage. Schon eher etwas, was mit Fußball zu tun hat." Gut, nach dieser Aussage zu urteilen, sollte man Lothar Matthäus nicht unbedingt zu Rate ziehen, wenn es darum geht, ein Fußball-Wissensbuch für Kinder zu erstellen. Zum Glück hat diese Aufgabe Stephan Faust übernommen, der auf 128 Seiten viele lustige, kuriose und auch sehr interessante Fakten rund um das Thema Fußball zusammengestellt hat.
Schon allein das Wort Weltmeisterschaft bringt bei manchen das Blut zum Kochen und namentlich Frauen sehen da schon mal rot – was liegt da näher als ein Buch herauszubringen, das Fußball und Mord vereint. Dreizehn Mal dürfen sich Fußballfans und Fußballhasser über Perfides rund um die WM freuen – dreizehn Verbrechen für zwölf Stadien und eins, das es beinahe geworden wäre...
Kurz heißt eigentlich Uwe Kowalla, aber da er so klein ist, nennen ihn alle nur "Kurz". Kurz ist aber nicht nur klein, sondern auch oft ziemlich griesgrämig und allgemein ist ihm immer alles egal. Auch als er zu seinem 6. Geburtstag einen Fußball von seinem Onkel Alwin geschenkt bekommt.