Uraltes Ordensgeheimnis bringt Jesuitenpater in Gefahr
Der junge und als Leiter eines Kinderheimes sehr engagierte Pater Paul Kadrell erfährt vom bizarren Tod seines Ziehvaters Pater Sorelli, welcher im Vatikanstaat lebte. Das im Johannes-Evangelium benannte Symbol des Teufels, die Zahl 666, wurde dem Ermordeten in die Stirn geritzt. Als Kadrell sich zur Beisetzung seines geliebten, aber lange Jahre nicht mehr kontaktierten, Ersatzvaters aufmacht, gerät er in einen Strudel weiterer Grausamkeiten.
Als vom Vatikan eingesetzter kirchlicher Ermittler versucht er gemeinsam mit der Kommissarin Claudia Bianchi dem Mörder auf die Spur zu kommen. Schon bald gibt es weitere Tote und es wird deutlich, dass ein grausamer Serienmörder sein Unwesen treibt. Der Pater bemerkt, dass seine kirchlichen Oberen mehr Informationen besitzen, als sie preisgeben.
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Jörg Kastner hat offenbar gut recherchiert, denn alle Schauplätze und Zusammenhänge sind wohl recherchiert und kommen glaubhaft und unzweifelhaft daher. Die ermittelnde Gruppe, neben den beiden schon genannten ist überwiegend der etwas zynische und eifersüchtige Aldo Ross dabei, stellt einen Zusammenhang mit einer sektiererischen Glaubensgruppierung her, welche seit vielen Generationen ein unglaubliches Geheimnis hüten.
Die ausgezeichnet unterhaltende Geschichte ist zu jeder Zeit stimmig und nachvollziehbar. Sie bereitet beim Lesen ein angenehmes und erwartungsvolles Kribbeln, ist spannend und lässt einen in eine Welt des symbolhaften Unbekannten eintauchen. Das alles geschieht in einer leicht lesbaren Art und Weise. Ein ausgezeichneter Thriller, der hervorragend unterhält.