"Meine Lehrerin sagt, ich habe alles erfunden, weil angeblich kein Elfeinhalbjähriger weiß, was Memoiren sind. Außerdem, sagt sie, kann das, was ich geschrieben habe, gar nicht wahr sein. Und das Thema im Deutschhausaufgabe lautete: "Mein aufregendes Erlebnis".
Wahrscheinlich hat Frau Doktor Leubl nie was Aufregendes erlebt. Wenn sie das, was hier gleich kommt, nicht glaubt, ist das ihr Problem, nicht meins."
Simon ist eine Menge passiert. Mit Annalena, die ganz gelb ist und ihre schwarzen Haare standen wie ein Turm auf ihrem Kopf. Das war im Schwimmbad. Und Simon hatte plötzlich alle Wörter vergessen, außer "Ja". Was anderes fiel ihm nicht ein. Dann lacht sie auch noch. Lachende Mädchen sind schlimm. So schlimm, dass er volle Hütte gegen die Glastür läuft.
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Überhaupt tut er vieles, was er nicht versteht. Sobald er Lena sieht, passiert was mit ihm. Meist rennt er davon. Nicht gut.
Friedrich Ani hat eine Geschichte über die erste Liebe geschrieben und all die Peinlichkeiten, die dabei passieren können. Obwohl sie dann doch nicht so peinlich sind. Witzig und leicht geschrieben nähert er sich einem ernsten Thema. Manchmal wird er etwas sehr philosophisch. Ist das kindgerecht? Manche Kinder können das, mögen das. Aber nicht alle. Also kein Buch für jedes Kind.
Friedrich Ani Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau Elfeinhalb Hanser, Februar 2008
122 Seiten, gebunden, EUR 12,90
ISBN-10: 3446209824
ISBN-13: 978-3446209824