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Justin Time - Zeitsprung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Christine Rau, am 27-05-2005 15:30
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Peter Schwindt - Justin Time - Zeitsprung - Weiterlesen!Zeitreise 

Im Jahre 2385. Der 13-jährige Justin Time lebt schon seit sieben Jahren in einem Internat in Brighton. Sein Onkel Chester hat ihn damals dort hingeschickt, als bei einem misslungenem Zeitreiseexperiment Justins Eltern spurlos verschwunden sind. Man vermutet, dass sie den Vorfall nicht überlebt haben. Die Angelegenheit kam in die Medien und die Zeitreisen wurden daraufhin verboten. Um seinen Neffen vor der Öffentlichkeit zu schützen, schickte Justins Onkel ihn ins Internat. Doch eines Tages bekommt Justin einen Brief von Chester. Justin wird von seinem Onkel für die Sommerferien zu sich nach London eingeladen. Zu diesem Zwecke überweist er ihm eine Menge Geld. Die Einladung und das Geld kommen ziemlich unerwartet und so verbietet die skeptische Direktorin Frau Doktor Zimmerli zunächst die Fahrt. Justins Neugier ist jedoch geweckt und so fährt er am nächsten Tag heimlich mit dem Zug nach London, um seinen Onkel zu finden. Dort platzt er mitten in die Eröffnungsveranstaltung eines neuen Zeitreisebüros seines Onkels. Justin ist geschockt und kann zunächst nicht verstehen, wie Chester ein neues Zeitreisebüro eröffnen kann, nachdem er Jahre zuvor seine Eltern durch einen Zeitreiseunfall verloren hat.

Doch der erste Kunde ist zu diesem Zeitpunkt schon unterwegs in die Vergangenheit. Bald wird aber klar, dass auch dieses Mal die Maschine eine Fehlfunktion hat und der Tourist Hanfstäckl landet nicht im 20. Jahrhundert, sondern im Jahre 1836 auf dem Forschungsschiff Beagel des bekannten Charles Darwin. Zu allem Unglück ist die Verbindung zu Hanfstäckl abgebrochen und die Computer des Zeitreisebüros zeigen an, dass die Beagel in kurzer Zeit sinken wird. Chester vermutet, dass Hanfstäckl etwas auf dem Schiff getan haben muss, dass den Lauf der Geschichte derartig verändert. Kurzfristig wird beschlossen, dass noch jemand hinreisen muss, um nachzusehen, was passiert ist und um die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Denn wo wären wir heute, wenn Darwin damals umgekommen wäre, bevor er der Welt von seinen Forschungsergebnissen erzählt hätte.

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Doch die Zeitreisemaschine ist beschädigt und kann nur noch jemanden, der weniger als 50 kg wiegt in die Vergangenheit senden. Chester bleibt nichts anderes übrig, als Justin selbst durch die Zeit zu schicken. Glücklicherweise gelingt es Justin den Mann zu finden und alles zu richten. Doch kaum wieder zurück in der Gegenwart, wartet bereits das nächste Abenteuer auf ihn. Der Hauptcomputer zeigt an, dass jemand die legendäre Rechenmaschine von Charles Babbage auf der Weltausstellung des Jahres 1862 manipuliert hat. Normaler Weise wäre dieses Gerät den Besuchern als nicht funktionsfähig vorgestellt worden, doch nun ist sie plötzlich doch fertig gebaut und das Computerzeitalter würde schon viel früher anfangen, als es eigentlich der Fall wäre. Um den Lauf der Geschichte wieder in Ordnung zu bringen, muss Justin erneut in die Vergangenheit reisen. Doch diesmal verläuft das Abenteuer nicht so glimpflich.

Der Autor greift hier ein Thema auf, das wohl in der Zukunft immer aktueller werden wird. Schon heute gibt es wissenschaftliche Debatten um Theorien, wie sich Zeitreisen verwirklichen lassen könnten. Doch im Moment ist das alles noch Fantasie. Peter Schwindt zeigt uns einen kleinen Einblick seiner Vorstellungen vom Jahre 2385, geprägt von Zügen, die durch Vakuumtunnel fahren und ähnlichen. Dennoch stehen nicht so sehr die technischen Neuerungen im Vordergrund, sondern die Handlungen der Geschichte. Durch Justins Zeitreise in die Vergangenheit kommt man berühmten Persönlichkeiten wie Charles Darwin und Babbage auf interessante Weise näher und kann miterleben wie es Londoner Straßenkindern im Jahre 1862 ergeht.

Das Buch ist leicht verständlich und je mehr man liest, desto spannender wird die abenteuerliche Geschichte. Allerdings bleiben am Ende viele Fragen offen, die wohl erst im zweiten Buch eine Erklärung finden. Was ist zum Beispiel mit Justins Eltern, leben sie vielleicht doch noch? Oder wer ist der jenige, der die Rechenmaschine von Babbage manipuliert hat? So ist man gespannt auf die Fortsetzung.



Informationen zum Buch

Sie können das Buch bequem online bei unseren Buchhandelspartnern bestellen:

Peter Schwindt
Justin Time - Zeitsprung
Loewe Verlag, Bindlach
330 Seiten, gebunden, 14,90 Euro
ab 12 Jahren
ISBN
3-7855-4984-9

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Letztes Update: 14-03-2008 10:43

Veröffentlicht in : Buch, Kinder-/Jugendbuch
Schlüsselworte : justin time, zeitsprung, peter schwindt
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