Jennifer fährt nach Alaska. Sie hat dort eine Stelle als Krankenschwester angenommen. Sie weiß nicht, was auf sie zukommt, dennoch will sie diese Reise wagen. Es ist ihre einzige Chance, von zu Hause wegzukommen. Weg von ihrem strengen Vater, der nie Stolz auf sie ist, weg von der Farm und auch den Verehrer will sie hinter sich lassen. Kurz gesagt, sie läuft vor ihren Problemen weg.
Jennifer wohnt in Snohomish, also in der USA. Sie fährt nach Seattle und tritt dann eine zweiwöchige Schiffsreise an. Schon im Zug fällt ihr ein seltsamer Mann auf, der sie beobachtet. Wird bestimmt nur ein auf der Straße lebender Mann sein, denkt sie sich. Doch unbehaglich wird ihr schon. Als Krankenschwester lässt man sich zwar nicht so schnell aus der Ruhe bringen, doch irgendwas warnt sie vor dem Mann.
Endlich in Seattle angekommen, macht sie sich auf den Weg zum Schiff, der Victoria. Als sie bemerkt, dass der seltsame Mann sie noch immer verfolgt , rennt ohne zu schauen über eine stark befahrene Straße, stolpert und ein kommendes Auto kann gerade noch bremsen. Der Fahrer steigt aus seinem Wagen und fragt, ob er ihr irgendwie helfen kann. Kaum erblickt sie sein Gesicht, kribbelt es in ihrem ganzen Körper. Jennifer hat sich verliebt. Sie erfährt, dass Hendrik Norweger ist, fünfundzwanzig Jahre alt und auch mit dem Schiff nach Alaska will. Er ist dort Fallensteller. Plötzlich erklingt ein Bellen im Kofferraum und Jennifer erkennt einen wunderschönen Husky. Sofort ist sie von dem Hund beeindruckt und will ihn kraulen, jedoch schnappt er nach ihr. Gemeinsam mit Hendrik reist Jennifer nach Alaska. Aber wird sie sich in Alaska wohlfühlen? Werden sich die zwei wiedersehen? Was wird aus dem seltsamen Mann, der sie verfolgt hat?
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In diesem Roman von Christopher Ross kommen intensive Gefühle zum Tragen. Es wird eine packende Liebesgeschichte erzählt. Doch nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch von Mensch zu Tier. Die Geschichte ist sehr feinfühlig geschrieben. Es macht Spaß, Jennifer auf ihrer Reise zu begleiten und ihren Alltag kennen zu lernen. Denn als Krankenschwester in Alaska hat man es nicht leicht. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Jennifer, Hendrik und sein Husky Balto. Die junge Frau lernt Hendrik kennen und lieben. Sein Hund Balto wird in dem Roman sehr menschlich beschrieben. Auch seine Verhaltensweisen spiegeln dies wider.
Christopher Ross hat eine unvergleichliche Schreibweise, die es dem Leser möglich macht, in andere Welten einzutauchen. Die Geschichte ist voller Romantik und außerordentlich flüssig geschrieben, sodass man sie sehr schnell liest und erst einmal tief durchatmen muss, um zu realisieren, was gerade genau passiert ist. Die Ereignisse überschlagen sich manchmal und der Leser muss diese erst einmal ordnen.
"Mein Freund, der Husky" ist ein Roman der zum Träumen einläd und sich perfekt für ein aufregendes Wochenende auf dem Sofa eignet.