Sie ist schön, jung und allein. Sie weiß nicht einmal, wer sie ist, als sie nachts allein auf dem Friedhof erwacht. Ein altes Haus liefert ihr Antworten auf die brennenden Fragen, die sie gleichzeitig traurig und stark machen. Denn nun weiß sie, dass sie immer einsam bleiben wird.
Lilith Eden sieht aus wie ein Mensch, aber sie ist keiner. Als das junge Mädchen erwacht, weiß sie nicht einmal dies. Sie begreift nur, dass jemand sie töten will, auch kein Mensch, sondern ein Monster! Verwirrt schlägt Lilith sich zu einem Haus durch und wird sofort von seltsamen Visionen überfallen. Außerdem trifft sie auf eine sterbende Frau, die ihr nicht nur erzählt, dass sie vor 98 Jahren ihre beste Freundin war, sie verrät ihr auch, wer ihre Eltern waren.
Vampira – Das Erwachen ist der Auftakt der Buch- und Hörspielserie um die Halbvampirin Eden Lilith. Obwohl auch die Action nicht zu kurz kommt, wird hier erst einmal die Grundlage für die späteren Abenteuer der Heldin gelegt. Nicht nur Lilith und das Erbe ihrer Eltern werden beschrieben, auch Landru, ihr späterer Gegenspieler wird vorgestellt und die Weichen für den späteren Kampf werden gestellt.
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Doch bereits in der der ersten Folge wird deutlich, dass Vampira eine typische Vampirsaga ist, in der schöne Wesen mit unstillbarem Verlangen die Hauptrolle spielen. Neu erfunden wird das Genre ganz sicher nicht, und auch die Idee der Halbvampirin ist seit „Blade“ nichts Neues mehr. Trotzdem muss man sagen, dass das rund 70 Minuten lange Hörbuch mit seinen akustischen Effekten und ausdruckvollen Sprechern dem Thema gerecht wird.
Wahrscheinlich ist die Serie so für jüngere weil unverbrauchte Hörer und mehr noch Hörerinnen geeignet, die noch nicht jede Spielart des Vampirgenres kennen. Diese werden sich wahrscheinlich mit der mysteriösen Heldin am ehesten identifizieren können und voller Spannung darauf warten, wie es nach dem Erwachen mit Lilith und Landru weiter gehen wird.
Fazit: Einfach gestrickte, doch ansprechend präsentierte Vampirstory