Über unseren Köpfen brennt die Glühbirne, wir sitzen vor dem Computer oder lesen ein gedrucktes Buch, fahren mit dem Auto, andere fliegen zum Mond, mit Penicilline bekämpfen wir Bakterien und unsere Milch hält sich heutzutage fast ewig. Und all das haben wir nur, weil das irgendwann mal einer erfunden hat.
Aber wer steckt eigentlich hinter den Forschern und Erfindern, den Namen wie Charles Darwin, Galileo Galilei und Wernher von Braun? Was für Menschen waren das und wie sind sie eigentlich auf die Ideen ihrer ganzen Erfindungen gekommen?
Das Buch stellt eine Vielzahl von Forschern und Erfindern vor. 31 Biographien insgesamt findet man hier. Der Leser erfährt, wie die Leute aufgewachsen sind, was sie für Familien und Lebensumstände hatten, welche Ausbildungen sie abgeschlossen haben und wie sie zu ihren Erfindungen gekommen sind, bis hin zu ihrem Tod.
Man erfährt hier also die Lebensumstände der einzelnen Menschen und staunt nicht schlecht, wie einfach das Leben dieser Genies manchmal war und wie schwer sie es gleichzeitig hatten, sich in ihrer damaligen Zeit zu behaupten.
Die Biographien sind zeitlich geordnet und beginnen mit dem 287 v. Chr. geborenen Archimedes von Syrakus und enden mit dem heute noch lebenden Stephen Hawking.
Vor jeder Lebensgeschichte findet der Leser einen Text, der eine Seite lang ist, mit kleinen Anekdoten, die das Leben der vorgestellten Person kurz umreißen. Anhand dieser, kann der Leser sich selbst testen, ob er schon weiß, welche Person jetzt gleich vorgestellt wird. Dieser kurze Abriss macht schon sehr neugierig auf die Lebensgeschichte.
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Die Biographien sind sehr interessant geschrieben und man bekommt richtig Lust, sich mit dem Leben dieser Leute näher zu beschäftigen. Man erfährt interessante Details und Dinge, die man von den bekannten Wissenschaftlern noch nicht wusste, geschweige denn geahnt hat.
So mancher Schüler wird in der Schule mit mathematischen Formeln gequält, die einer dieser Wissenschaftler irgendwann mal erfunden hat. In diesem Buch wird aber niemand gequält. Ganz im Gegenteil, es wird klar herausgestellt, warum diese Formeln beispielsweise so interessant sind und was sie so besonders machen.
Oft sind diese Wissenschaftler auch durch puren Zufall, anstatt gezielter und langer Überlegungen auf ihre geistreichen Einfälle gekommen, auch dafür werden sie heute bewundert.
Am Rand des Textes findet man kursiv und grün gedruckt zusätzliche Details, die sehr interessant sind.
Zu jedem Forscher findet man außerdem ein Foto (ach ja, auch zu Archimedes? Hatten die damals schon Kameras?), die Lebensdaten und hin und wieder zeitgerechte Dokumente abgedruckt. Das verleiht der Biographie Anschaulichkeit und Übersichtlichkeit.
Der Text ist einfach und unterhaltsam geschrieben und es macht wirklich Spaß, das Buch zu lesen und den Wissenschaftlern so auf ihrem Weg zu folgen.
Interessant ist auch beispielsweise der Linktipp, wo man eine original Gutenbergbibel in digitalisierter Form lesen kann.
Fazit: Ein sehr interessantes und unterhaltsames Buch, um einen Einblick in das Leben berühmter Wissenschaftler und Forscher zu bekommen.
Der war das! - Erstaunliche Erfindungen und spektakuläre Entdeckungen prägen das Leben der Menschen seit jeher. Immer gab es neugierige Forscher und Tüftler, die das Dasein auf der Erde einfacher machen wollten. Bei manchen Erfindungen half der Zufall, andere waren das Ergebnis eines jahrelangen, mühseligen Prozesses. Beide Wege aber führten zum Ziel: etwas Neues zu erschaffen oder zu entdecken, das den Menschen nützt. Dieser Band stellt einige der bedeutendsten Erfinder und Naturwissenschaftler vor, darunter Archimedes, Isaac Newton, Marie Curie und Albert Einstein. Eine überraschende Facette ihres Lebens wird den Biografien vorangestellt - und der Leser darf rätseln: Wer war das?