Die 16-jährige Indra quälen Albträume. Genauer gesagt: jede Nacht ein und der selbe Albtraum. Stets bedroht sie darin der Schatten eines Unbekannten. Dann, eines Tages, geschieht das Unfassbare: Indras Albträume werden Wirklichkeit.
Indras Traum ist der Debütroman von Rebecca Hohlbein, der Tochter des bekannten Fantasy-Autorenpaars Wolfgang und Heike Hohlbein. Um es kurz zu machen: Es ist eine eher enttäuschende Mystery-Geschichte für Jugendliche. Weder ist sie besonders interessant, witzig oder gar ungewöhnlich erzählt, noch ist der Handlungsverlauf besonders überraschend. Das alles hat man irgendwie schon mal gehabt - und auch schon besser.
Für Indra jedenfalls kommt es ziemlich dick: Erst wird sie beim morgendlichen Joggen überfallen, dann wird ihr Zimmer von Unbekannten verwüstet. Schließlich verschwindet ihre Freundin Jasmine nach einem Rockkonzert. In Than, dem Leadsänger der Band Devil's Slaves, erkennt Indra prompt den mysteriösen Fremden aus ihren Albträumen - und macht sich ungeachtet der Gefahr, in die sie sich begibt, zusammen mit Jasmines Cousin Simon auf die Suche nach der Freundin. Glückliches Ende nach einigen Schwierigkeiten garantiert.
Doch halt: Nur wenige Wochen nach Indras Traum ist bereits die Fortsetzung erschienen: Thans Rückkehr. Und irgendwie klingt auch dieser Titel nicht sehr viel versprechend.