Wenn es nur endlich losginge! Diese Einstellung des kleinen Gespenstes Wedel aus dem Leserätsel der Zeitschrift "Leserabe" wünschen sich viele Eltern und Pädagogen von den kleinen Leseanfängern. Aber soviel Vorfreude und Begeisterung, wie Wedel sie bei seiner ersten Geisterstunde an den Tag legt, will oft erst geweckt beziehungsweise am Leben erhalten werden.
Hilfestellung bei dieser Aufgabe leistet den Eltern der 5- bis 8-Jährigen seit Juli 2007 das Magazin "Leserabe - so macht Lesen lernen Spaß!". Die von Blue Ocean Entertainment herausgegebene Zeitschrift für Erstleser erscheint alle zwei Monate und hat es sich zum Ziel gesetzt, bei den Vor- und Grundschülern spielerisch das Interesse für die geheimnisvolle Welt der Buchstaben zu wecken.
Besonders wichtig, um die Kinder zu dieser Abenteuerreise ins Land der Buchstaben zu verleiten, ist das Vorbild der Eltern, meint Sigrun Kaiser, die Chefredakteurin der Leselernzeitschrift "Leserabe". Denn Kinder bräuchten häufig die Anregung der Eltern, um Lesen spannend zu finden. Es beginne schon damit, dass die Eltern selbst zu Buch und Zeitschrift statt der Fernbedienung greifen und damit den Kindern die Freude am Lesen näher bringen und vorleben. Eine entscheidende Rolle spiele auch das Vorlesen, da man leichter lesen lerne, wenn man viel vorgelesen bekomme.
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In Kooperation mit der Stiftung Lesen und dem Ravensburger Buchverlag hat es sich die Leselernzeitschrift "Leserabe" auf die Fahnen geschrieben, die kleinen Büchermuffel mit Hilfe von Geschichten, Aufgaben und Spielen herauszufordern und spielerisch an das Lesen heranzuführen. Aktives Lernen heißt die Devise! Fantasie und Begeisterungsfähigkeit sind gefragt. Die bekannte Figur der Ravensburger Erstlesebücher, der Leserabe, begleitet die Kinder bei ihrer Reise durch die geheinmisvolle Buchstabenwelt. Auf 36 Seiten erzählt dieser tierische Begleiter der Kinder Geschichten, gibt Rätsel auf und animiert mit Malen, Basteln und Kochen rund um das ABC seine Schützlinge zum zwanglosen Umgang mit den Buchstaben.
In der aktuellen dritten Ausgabe des "Leseraben" verrät der Eisbär Knut, passend zur Vorweihnachtszeit, wie er sich trotz der Kälte warmhält und welcher Festschmaus am Weihnachtstag auf den Tisch kommt. Allen Erstlesern, denen nach der Beschreibung von Knuts Weihnachtsleckereien der Magen knurrt, verhilft der Leserabe mit einem Buchstaben-Lebkuchen-Rezept zu neuer Energie für die nächsten Leseabenteuer. Buchstaben-Lebkuchen mit Smarties und Streuseln verziert und dazu ein Leseraben-Winter-Kakao. Mmmh. Diese Stärkung ist auch nötig, denn vier neue Buchstaben müssen gelernt werden, damit das mit dem Wunschzettelschreiben bis Weihnachten auch gut klappt.
Und dann könnte auf dem Wunschzettel stehen: Bitte mehr von solchen Zeitschriften, damit mehr und mehr kleine Leseanfänger mit Begeisterung die Welt der Buchstaben erforschen und der Lesevergleichstest Iglu, der regelmäßig unter den Grundschülern durchgeführt wird, auch beim nächsten Mal wieder eine Verbesserung der Lesefähigkeit unter den deutschen Kinder feststellt. Um mit Wedels Worten zu sprechen: Gespenstischen Dank!