Aufregende Bären-Tour auf der Suche nach der Unsterblichkeit
Wenn Teddybären nicht mehr geliebt werden, geht es ihnen schlecht. Denn nur, wenn sie bei einem Kind leben, geknuddelt und gedrückt werden, Freude und Leid ihnen anvertraut wird oder auch mal ein Wutausbruch Spuren an ihrem plüschigen Fell hinterlässt, leben sie.
Der Bär Sammy will das aber nicht akzeptieren. Er ist verzweifelt, den mit ihm will niemand mehr spielen. Da erfährt er vom alten Jeremias – ein uralter Teddy mit viel Brummerfahrung -, dass es einen Weg zur Unsterblichkeit gibt. Darüber möchte Sammy selbstredend umgehend alles in Erfahrung bringen. Daher macht er sich mit zwei weiteren Bärenfreunden auf die Suche nach dem Geheimnis. Nicht ganz ungefährlich wird die Mission, als sie in der Kanalisation umherirren und eine merkwürdige, aber wichtige Bekanntschaft machen.
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Der Autor Peter Schwindt hat eine nette, winterlich-weihnachtliche Geschichte verfasst, die nur zufällig dort hin passt, denn auch im Sommer könnte ein Bär seinen Stammplatz bei einem Menschenkind verlieren. Aber irgendwie passt sie in die Zeit des Schenkens und Neuanfangs.
Ein wenig traurig, ein wenig schmerzlich, an manchen Stellen richtig spannend und ganz am Ende wieder zum Aufatmen gefällt die Geschichte gut. Einzig die sehr realistische und geradezu aufdringliche Realitätsauflösung wirkt weniger gelungen. Es gefiele Kindern sicher besser, wenn Sammy innerhalb der Fiktion eine neue Perspektive erhält. So reißt einen die Überleitung ins reale Leben etwas unangenehm aus der Geschichte heraus.
Sammy ist verzweifelt. Das Kind, das ihn vor Jahren geschenkt bekommen hat, will nicht mehr mit ihm spielen! Für einen Teddybären bedeutet das nur eins: Kiste, Dachboden und Ende. Doch der alte Bär Jeremias behauptet, das Geheimnis der Unsterblichkeit der Kuscheltiere zu kennen. Und so machen sich drei Bärenfreunde in einer eisigen Winternacht auf, Sammy zu retten.