Amitav Ghosh, 1956 in Kalkutta (jetzt Kolkata) geboren, wuchs in Bangladesch, Sri Lanka und Nordindien auf. Er studierte Geschichte und Sozialanthropologie in Neu-Delhi, und nach seiner Promotion in Oxford unterrichtete er an verschiedenen Universitäten Indiens und Amerikas, zurzeit an der Harvard University. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in New York, verbringt jedoch jedes Jahr mehrere Monate in Kolkata.
Ghosh ist ein Pendler zwischen zwei Welten – und das lässt ihn sein Heimatland schärfer sehen. Mit „Zeiten des Glücks im Unglück“ werden nun endlich Ghoshs essayistische Arbeiten über Indien hierzulande bekannt, bisher liegen auf Deutsch nur seine Romane vor.