Mumpitz ist ein kleines grünes Monsterkind mit zwei Hörnern auf dem Kopf. Es besitzt eine Plüschfledermaus und eine Stinkesockensammlung. Es lebt in der Monsterstadt Monstrosia und geht hier in die Albert-Gallenstein-Schule wie jedes andere Monsterkind, so auch an diesem stinknormalen Mittwoch. Die Lehrerin, Fräulein Brechreiz, hatte den Monsterkindern aufgetragen, Geschichten zum Thema Gruseln aufzuschreiben. Zuerst ist Monsterkind Krise dran und das hat wirklich ein fürchterliche Geschichte auf Lager.
Krise erzählt von den Menschen. Jeder weiß, dass es die nur im Märchen gibt. Geschichten über diese gruseligen Wesen sind alle erstunken und erlogen, man kann sie im Märchenbuch der Gebrüder Schlimm nachlesen.
Als Krise jedoch behauptet, dass Menschen bei Monstern unter dem Bett leben und niemand sicher vor ihnen ist, bekommt Mumpitz es trotzdem ordentlich mit der Angst zu tun.
Am Nachmittag kommt Krise bei Mumpitz vorbei, obwohl die beiden nicht die besten Freunde sind, und bringt ein Buch „Gruseln von A-Z“, damit Mumpitz seine Geschichte, die er in der nächsten Unterrichtsstunde vortragen muss, noch ein bisschen verschlimmbessern kann. Dass, was er im Buch über die Menschen nachliest, beunruhigt ihn noch mehr. Am Abend kann er gar nicht einschlafen. Mumpitz hat Angst. Beunruhigt versteckt er sich unter seiner Stinkedecke. Die Geräusche, die unter seinem Bett hervordringen, sind dennoch deutlich zu hören.
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Die Geschichte begeistert von der ersten Seite an. Jedes Kind kennt die Angst vor Monstern, dass eine mehr, das andere weniger. Diese Ausgangslage wird nun umgekehrt. Die Geschichte handelt von einem kleinen Monster, das Angst vor Menschen hat, obwohl es genau weiß, dass es diese gar nicht gibt. Die Autorin redet diese Ängste mit ihrer Geschichte nicht klein. Aber sie gibt Anleitung dazu, diese gruseligen Geschichten in positive umzuwandeln. Das kann jedes Kind, es braucht nur Fantasie. Die Autorin gibt ein Beispiel, das ausgesprochen gut gefällt.
Die Geschichte ist ganz wunderbar zu lesen. Die Ängste von Mumpitz lassen sich gut nachvollziehen, übertragen sich aber nicht auf den Leser, weil sie außerdem sehr lustig ist. Die Autorin hat einige monstermäßige Worte neu erfunden. Da kann man gleich mal sehen, was Monster gerne mögen. Dazu gehören zum Beispiel Mulchprodukte wie die Furchtzwerge oder der Doppelwürger von Würger-King. Immer wieder findet man diese Begriffskreationen, die sicher jedem Kind gefallen, im Text. Auch Erwachsene, die aus dem Buch vorlesen, werden ihre Freude daran haben.
Ausgesprochen gut gefallen auch die Zeichnungen. Hier kann man die kleinen grünen Monster in Aktion erleben. Wirklich gruselig sehen sie gar nicht aus. Man braucht sich nicht vor ihnen fürchten.
Fazit: Eine tolle Geschichte, die Kindern helfen kann, nächtliche Ängste zu besiegen. Das kleine Monster Mumpitz muss man einfach gerne haben!
Unter deinem Bett, an der Einöde vorbei, hinter den Nebel-hügeln, gleich neben den Stinksümpfen, liegt Monstrosia. Hier leben die Monsterfamilien. Monster gibt es in allen Größen.Diese Geschichten handeln von Mumpitz, einem kleinen Monster. Er lebt mit seinen Eltern Papa Motz und Mutter Furunkel und seiner Schwester Läster in einem kleinen leicht muffelnden Monsterhaus.Wie alle Monster ist Mumpitz grün. Er hat zwei Hörnchen auf dem Kopf, einen langen Schwanz mit roter Schwanzspitze und einen monströsen Eckzahn. Er liebt Sauerkraut, den Monsterschlammballclub, seine Stinkesockensammlung und am allermeisten seine Plüschfledermaus Fluh. Man könnte also meinen, Mumpitz sei ein stinknormales Monsterkind.Aber tief in seinem Innern sieht es ganz anders aus ...