Akif Pirincci wurde 1959 in Istanbul geboren und wanderte 1969 mit seine Eltern nach Deutschland aus. Der heute in Bonn lebende freie Autor wuchs von da an in der Eifel auf. Bereits 1974, mit 14 Jahren, drehte er seinen ersten professionellen Kurzfilm für den Bayerischen Rundfunk. Zwei Jahre später erhielt er den Hörspielpreis des Hessischen Rundfunks.
Er studierte vier Jahre an der Wiener Film- und Fernsehakademie und schrieb danach als Auftragsarbeiter Drehbücher, die allerdings selten realisiert wurden.
Als Autor gelang Pirincci mit dem ganz aus der Sicht einer Katze erzählten Krimi Felidae der Durchbruch. Mit diesem Krimi eroberte er nicht nur die Bestsellerlisten, sondern heimste 1990 auch zwei Auszeichnungen dafür ein: den Krimipreis "Mimi" in den Kategorien "Bestes Buch" und "Bestes Debüt". 1994 kam Felidae sogar als Trickfilm in die Kinos.
Mittlerweile wurden die Werke von Pirincci in ungefähr 20 Sprachen übersetzt. Seinem Hang zu außergewöhnlichen bis hin zu absurden plot-Konstruktionen blieb der Autor später auch mit "Der Rumpf" und "Yin" treu.