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Eine kurze Geschichte des Horrors, Teil 6 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von André Stoiber, am 13-09-2007 11:00
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Rosemaries Baby Der Horror in Moderne und Postmoderne

Die 60er Jahre waren dies- und jenseits des Atlantiks nicht nur ein Jahrzehnt des gesellschaftlichen Wandels, auch der Horrorliteratur standen stürmische Zeiten bevor. Vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die Pulpmagazine die Heimat des Horrors. Entsprechend niedrig war das Ansehen von Werk und Autoren. Doch das sollte sich grundlegend ändern.

Wir schreiben das Jahr 1968. Night of the Living Dead und Rosemaries Baby füllen die Kinosäle. Der plötzliche Erfolg einer Reihe von Horrorfilmen führt eine ganze Generation an den Horror heran. Doch nicht nur die Filmindustrie fährt satte Profite ein, auch die Horrorautoren verkaufen mehr Bücher als je zuvor. 

Nach dem Wirtschaftsboom der 50er und 60er wächst das Bedürfnis der Menschen nach einem Ausgleich zu ihrem Alltag, der von Technisierung und Industrialisierung geprägt ist. Das Aufkommen von New Age, Esoterik und der Hippie-Bewegung auf der einen, und den Evangelikalen, den "wiedergeborenen Christen" (vor allem in den USA) auf der anderen Seiten sind zwei Seiten einer Medaille. Diese Sinnsuche des Menschen in der Moderne scheint auch die Horrorliteratur mit ihrer Beschäftigung mit dem menschlichen Innenleben, der Psyche, dem Unbewussten, Übersinnlichen und Übernatürlichen zu bedienen.

Die Wurzeln des Horrorbooms reichen bis in die 50er Jahre zurück. Robert Bloch, einer der jüngsten Mitglieder des Kreises um H.P. Lovecraft, sollte mit seinem 1959 erschienenen Roman Psycho, unvergesslich in der Filmversion von Alfred Hitchcock, einer der ersten Autoren sein, dessen Popularität sich (auch) auf das Kino stützt. Bevor er jedoch den Archetyp des Psychothrillers schuf, schreibt er in den 30er Jahren zahlreiche an Lovecrafts "Cthulhu-Mythos" orientierte Geschichten. Höhepunkt seines Schaffens und gleichzeitig sein kommerzieller Durchbruch ist die 1943 verfasste psychologische Horrorstory Ihr sehr ergebener Jack The Ripper/Yours Truly, Jack the Ripper, die Geschichte der im Amerika der Gegenwart fortgeführten Suche nach dem Londoner Serienmörder des 19. Jahrhunderts. Neben Horror und Krimi widmet sich Bloch auch der Science Fiction-Literatur, wobei er neben Romanen auch zahlreiche Kurzgeschichten verfasst.

Ich bin LegendeRoboterfrauen und Teufelssöhne

Genauso wie Bloch ist sein Zeitgenosse Richard Matheson äußerst aktiv als Drehbuchschreiber in Hollywood. Sein literarisches Werk ist wohl am Besten als eine Mischung aus Horror und Science Fiction zu charakterisieren. Schon mit seinem Debüt Menschenkind/Born of Man and Woman (1950) erfolgreich, erreicht der mehrmals verfilmte Ich bin Legende/I am Legend (1954) Kultstatus. Die Vampirgeschichte im Gewand eines Science Fiction-Romans erzählt die Geschichte von Robert Neville, der, wie er glaubt, als Einziger eine alles menschliche Leben vernichtende Seuche überlebt hat. Außer ihm existieren nur noch Vampire, die es sich zum Ziel gemacht haben, Neville, als letzter Mensch eine Legende, zu vernichten. Matheson entkleidet den Vampirismus seiner alten Mythen und präsentiert ihn als Krankheit, die das Individuum befällt und schafft damit den modernen Vampir. Der Pseudorealismus seines Werks wird ein Jahrzehnt danach mit Rosemaries Baby/Rosemary's Baby (1967) und Der Exorzist/The Exorcist (1971) fester Bestandteil des modernen Horrors werden.

Auch wenn die Qualität von Der Exorzist nicht mit der von Ira Levins Rosemaries Baby zu vergleichen ist, so gilt William Peter Blattys Horrorroman doch zurecht als bahnbrechendes Werk für die Horrorliteratur. Buch und Film betreiben parallel den Durchbruch des Horrors in den Mainstream. Während Blatty mit Der Exorzist jedoch nur einen einzigen wirklich erfolgreichen Beitrag zum Horrorgenre verfasst, liefert Levin in den 70er Jahren gleich eine ganze Reihe von Science Fiction-Horrorromanen ab: Die sanften Ungeheuer/This Perfect Day (1970), Die Boys aus Brasilien/The Boys From Brazil (1976) und Die Roboterfrauen/The Stepford Wives (1972).

Das Böse kommt auf leisen SohlenEbenfalls im Grenzbereich zwischen Science Fiction und Horror angesiedelt sind viele Werke von Ray Bradbury, bekannt durch Fahrenheit 451. Bradbury schreibt fast ausschließlich "short stories", seine längeren Werke bestehen meist aus mehreren zusammengesetzten Kurzgeschichten. Ein Ausnahme ist der Roman Das Böse kommt auf leisen Sohlen/Something Wicked This Way Comes (1962), gleichzeitig sein wichtigster Beitrag zur Horrorliteratur. Der Roman handelt vom Kampf zweier Jungen gegen einen Wanderzirkus, gleichzeitig Hort des Bösen, der in ihre kleine Heimatstadt im Mittleren Westen kommt und die Menschen ins Verderben führt. Sowohl Inhalt als auch Ort der Handlung ähneln denen der Geschichten Stephen Kings: das Grauen lauert in der beschaulichen Provinz, mitten unter den ahnungslosen Durchschnittsbürgern. Darüber hinaus sind auch die Geschichten Das Glas/The Jar (1944), Das Familientreffen/The Homecoming (1946) und Feuersäule/Pillar of Fire (1948) erwähnenswert. Ein weiterer Einfluss auf Stephen King ist die Autorin Shirley Jackson, deren Geschichte Die Teufelsbraut/The Lottery (1949) genauso wie Das Böse kommt auf leisen Sohlen den Horror in einer amerikanischen Kleinstadt thematisiert. Darüber hinaus veröffentlicht Jackson im Jahre 1959 mit Spuk in Hill House/The Haunting of Hill House (1959) die Spukhausgeschichte schlechthin. Ein äußerst interessantes Gesamtwerk hat auch Fritz Leiber vorzuweisen, der seine Karriere mit Veröffentlichungen in Pulpmagazinen wie "Weird Tales" begann. Ab 1939 erscheinen zahlreiche Geschichten, die oftmals die Genregrenzen von Fantasy, Science Fiction und Horror durchbrechen. Neben vielen Kurzgeschichten verfasst Leiber nur zwei Romane, die dem Horrorgenre zuzurechnen sind. Vor allem mit dem 1977 erscheinenden Herrin der Dunkelheit/Our Lady of Darkness beweist Leiber, dass er in der Lage ist, auch in Romanform hohe Qualität abzuliefern.

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Millionenseller - King & Koontz

Ihren vorläufigen Höhepunkt findet die Popularisierung des Horrors in dem "Fließbandarbeiter" Stephen King, der sich Ende der 70er Jahre, um den Markt mit seinem enormen Ausstoß an Büchern (insgesamt mehr als 40 Romane und 100 Kurzgeschichten) nicht zu übersättigen, das Synonym Richard Bachmann zulegt. King ist bis zum heutigen Tag der kommerziell erfolgreichste Autor des Horrorgenres, wenn auch nicht unbedingt der einflussreichste. Wie kein anderer führt Stephen King ein Publikum an die Horrorliteratur heran, das nie auf die Idee gekommen wäre, "klassische" Werke des Horrors in die Hand zu nehmen.  Das Grauen lauert bei ihm hinter der biederen Fassade amerikanischer Kleinstädte, ist immer auch Resultat der restriktiven Gesellschaftsordnung. Sprache und Stil sind einfach, aber äußerst effektiv, zudem beherrscht kaum ein Autor den Spannungsaufbau wie er. Seine Helden sind meist ambivalent, innerlich zerrissen und - wie ihr Erfinder - Schriftsteller. So hat das Grauen aus der Psyche einen festen Platz im Universum von Stephen King. Mit King nimmt auch die Postmoderne Einzug in das Horrorgenre. Popkulturelle Zitate, Referenzen zum eigenem Leben und die Verarbeitung zahlreicher Mythen der verschiedensten Kulturen kennzeichnen einen Großteil seiner Werke.

Kings erster veröffentlichter Roman Carrie (1974) war zugleich sein Durchbruch - die Geschichte der von ihrer fanatischen Mutter unterdrückten und den Mitschülern traktierten Carrie ist ein eindrucksvolles Beispiel für das im Innern lauernde Böse, ein in Kings Werken immer wiederkehrendes Motiv. Schon im 1977 erschienen Shining/The Shining, Kings vielleicht besten und bekanntesten Roman, wartet das Böse abermals nur darauf, aus dem Protagonisten auszubrechen (obwohl bei Shining noch die Komponente Geisterhaus hinzukommt). King widmete sich in seinen - mit wechselndem Erfolg verfilmten - Werken dem Tierhorror (Cujo, 1981 und Pet Sematary, 1983), Vampiren (Brennen muß Salem!/Salem's Lot, 1975) und Monstern (Es/It, 1986). Bis zum heutigen Tag zählt er zu den erfolgreichsten Schriftstellern überhaupt. Mit King schwindet auch die Bedeutung der Kurzgeschichte im Horrorgenre, so ist der Roman heute wieder die primäre Form des Horrors.

Ein Zeitgenosse Kings, der ebenfalls Millionenauflagen erreicht, ist Dean Koontz. Der schon in den Genres Thriller und Science Fiction erfolgreiche Koontz hat, darin wiederum Stephen King ähnlich, eine eindrucksvolle Anzahl an hochwertigen Horrorromanen geschrieben, u.a. Nackte Angst/The Face of Fear (1977), Unheil über er Stadt/Phantoms (1983), Die Hellseherin/The Vision (1977), Schwarzer Mond/Strangers (1986) und Das Versteck/Hideaway (1992). Die behandelten Themenbereiche sind dabei äußerst vielfältig und reichen von psychologischem Horror, über realistische Geschichten, bis hin zu Übernatürlichem; generell mischt er Science Fiction mit Thriller und Horror. Sein Stil steht dem von King diametral entgegen. Während King einen langsamen Spannungsaufbau wählt, schreibt Koontz vom ersten Satz an reißerisch. Ende der 80er Jahre erreicht Koontz den Höhepunkt seines Schaffens, seine Werke neueren Datums erreichen nur selten die Qualität früherer Veröffentlichungen.

Bücher des BlutesFrisches Blut

Impulse für das zunehmend statischer werdende Genre kommen in den 80er Jahre aus einer ganz anderen Ecke. Während Autoren wie King und Koontz ihre Romane in einer Millionenauflage unter das Volk bringen, tritt eine neue Generation von Autoren ins Rampenlicht. Mit dem Erscheinen der Bücher des Blutes/Books of Blood (1984-1985) von Clive Barker, einer Sammlung von Kurzgeschichten, feiert das Subgenre des Splatterpunk seine Geburt. Der Begriff, vom Autor David J. Schow in Anlehnung an den Cyberpunk geprägt, umfasst eine ganze Reihe von Autoren, vor allem aus England und den USA. Der Brite Clive Barker, der eine Vorliebe für das Theather des Grand Guignol pflegt, die sich auch in seinen Geschichten niederschlägt, kann vor allem mit seinen frühen Werken als Vater des Splatterpunk gelten, tragen die Bücher des Blutes doch stark zur Popularisierung des neuen Genres bei. Roh, düster, verstörend - so lässt sich der Splatterpunk charakterisieren. Die "Helden" leben nicht in kingschen Kleinstädten, sie überleben im Dschungel der zerfallenden Großstädte. Die dunkle Seite der Gesellschaft steht meist im Fokus der Geschichten, Gewalt, Sex und Tod prägen die Handlung. Übernatürlicher Horror, obwohl durchaus vorhanden, tritt in den Hintergrund und überlässt der brutalen Realität von Serienmördern und Schlächtern das Rampenlicht. Provokation und Tabubruch sind Programm - dennoch sollte Splatterpunk nicht als minderwertiger Horror betrachtet werden.

Poppy Z. Brite
Poppy Z. Brite
Einige herausragende Kurzgeschichten Barkers, die in den Büchern des Bluts erscheinen, sind Moloch Angst/The Dread (1984), Das Verbotene/The Forbidden (1985), Agonie der Städte/In the Hills, the Cities (1984) und Der Mitternachts-Fleischzug/The Midnight Meat Train (1984). Joe R. Lansdale ist ein weiterer Schriftsteller, der im Zentrum der Splatterpunk-Bewegung steht. Vor allem seine Drive-In Romane (The Drive-In: A “B” Movie with Blood and Popcorn, Made in Texas [1988] und The Drive-In 2: Not Just One of Them Sequels [1989]) sind typische Vertreter des Genres. U.a. mit Beutezeit/Off Season (1980) und Evil/The Girl Next Door (1989) trägt der von Stephen King und Dean Koontz hochgelobte Jack Ketchum einige Werke zum Splatterpunk bei. Sex, Horror und Gothic verbindet die in New Orleans (der Stadt, die oftmals auch der Schauplatz ihrer Geschichten ist) geborene Poppy Z. Brite. Vor allem ihr Romanerstling Verlorene Seelen/Lost Souls (1992) ist eine Bereicherung für das ganze Genre. Nicht zu vergessen Richard Laymon, ein Autor mit einem Output, der sowohl quantitativ als auch qualitativ beachtenswert ist (u.a. Haus der Schrecken/The Cellar [1980], Flesh [1987] und Jahrmarkt des Grauens/Funland [1989]).

S.P. Somtow
S.P. Somtow
Den Weg vom Komponisten und Dirigenten zum Schriftsteller ging S.P. Somtow, thailändischer Autor mit Hang zum Splatterpunk. Aus seinem generell ausgezeichneten Werk stechen insbesondere sein erster Horrorroman Ich bin die Dunkelheit/Vampire Junction (1984), Valentine (beides punkige Vampirgeschichten, 1992) und Wolfsruf/Moondance (der Werwolf-Mythos neuinterpretiert: Somtow verbindet das Schicksal der verfolgten Werwölfe mit dem der Indianer, 1990) hervor.

Ein weiteres Subgenre des Horror ist der Steampunk, die Geschichten spielen meist in einer kontrafaktischen Realität im Viktorianischen Zeitalter, und bestehen aus einer Kombination von Abenteuerliteratur, Fantasy, Science Fiction und Horror. Die führenden Autoren sind James P. Blaylock und Tim Powers, die von Zeit zu Zeit zusammenarbeiten. Von Blaylocks Werken ist insbesondere die "St. Ives"-Trilogie von Interesse (The Digging Leviathan [1984], Homunculus[1986], Lord Kelvin's Machine [1992]). Mit Die kalte Braut/The Stress of Her Regard (die Geschichte kombiniert englische Schriftsteller der Romantik und vampirähnliche Wesen aus der griechischen Mythologie, 1989) und Die Tore zu Anubis Reich/The Anubis Gates (dieses Mal kommen zu den Romantikern noch ägyptische Götter und Zeitreisen, 1983) liefert Powers zwei weitere wichtige Werke des Steampunk. Als Erfinder des Steampunk wiederum darf der dritte im Bunde gelten: K.W. Jeter. Sein Beitrag besteht vor allem aus den beiden Romanen Morlock Night (einer Fortsetzung von H.G. Wells Die Zeitmaschine, 1979) und Das Erbe des Uhrmachers/The Infernal Device. A Mad Victorian Fantasy (1987). Alle drei genannten Autoren hatten den bekannten Science Fiction-Großmeister Philip K. Dick als Mentor.

Was vom Horror übrig blieb

Der Aufschwung der Horrorliteratur in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts hat sogar dazu geführt, dass ambitionierte Schriftsteller "ernsthafter" Literatur sich dem Horror zuwandten (Beispiele sind Bret Easton Ellis' American Psycho [1991] und  Patrick McGraths Spider [1992]). Erfrischung erfuhr die Horrorliteratur auch und vor allem aus dem Bereich des Splatterpunk, der dem Genre neues Blut einflößte. Auch die neue, anfangs so derb und abstoßend wirkende Ästhetik des Splatterpunk hat mittlerweile Aufnahme in die Popkultur gefunden. Filme wie Hannibal, Die Passion Christi, Saw oder Hostel bedienen sich der Bilder des Splatterpunks, und jeder zweite Krimi der heute veröffentlicht wird, trägt "Blut" im Titel und lockt mit expliziten Gräueln.

Wenn sich überhaupt ein allgemeiner Trend erkennen lässt, dann ist es die Durchmischung der Genres Science Fiction, Fantasy, Thriller und Horror. Nur allzu verständlich ist, dass der Horror immer zu einem guten Teil an zeitgenössischen Ängsten orientiert war. Entsprechend ist in der Zwischenzeit auch die seit den 50ern wie ein Damoklesschwert über der Menschheit hängende Bedrohung durch die nuklearen Vernichtung hinter den Gefahren der Umweltzerstörung zurückgetreten. Festzustellen ist auch das weitere Zurückdrängen der übernatürlichen Elemente zugunsten der Psychologisierung von Handlung und Protagonisten. Dem Splatterpunk zuzuschreiben ist die Popularisierung des Großstadthorrors, der meist in einer Mischung aus Fantasy-Elementen und realistischem Horror, gerne mit Vampiren als Protagonisten, daherkommt. Letztlich bleibt der Horror, vor allem wenn man ihn mit seinen Schwestern Fantasy und Science Fiction vergleicht, thematisch eng begrenzt, besitzt aber mittlerweile eine große Bandbreite an Darstellungsformen. Gerade dieser Umstand ermöglichst es, viele verschiedene Gruppen von Lesern anzusprechen, vom Splatterliebhaber bis hin zur Leserin erotischer Vampirromane.







Letztes Update: 13-09-2007 11:39

Veröffentlicht in : Magazin, Specials
Schlüsselworte : King, Koontz, Barker, Laymon, Splatterpunk, Steampunk, Levin, Blattly, Brite
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