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Eine kurze Geschichte des Horrors, Teil 5 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von André Stoiber, am 06-09-2007 11:00
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H.G. WellsThe Horror That Shall Be - Science Fiction und kosmischer Horror

H.G. Wells, der mit seinen Frühwerken Die Zeitmaschine, Der Unsichtbare und Der Krieg der Welten die Basis für seinen Status als "Erfinder" des klassischen Science Fiction-Romans legt; verfasst Ende des 19. Jahrhunderts auch einige Science Fiction-Geschichten mit Horrorelementen. Die einzige, die ,auch aufgrund des immer noch aktuellen Grundthemas, bis heute populär geblieben ist, ist der 1896 veröffentlichte Roman Die Insel des Dr. Moreau/The Island of Doctor Moreau. Der titelgebende Dr. Moreau, aufgrund seiner fragwürdigen Experimente auf eine Insel verbannt, experimentiert mit Tieren, die er zu Chimären halb Mensch halb Tier heranzüchtet. Der zufällig auf der Insel gestrandete Erzähler kommt, nach einem Aufstand der Mischwesen und erfolgreicher Flucht von der Insel, mehr und mehr zu der Überzeugung, das seine Mitmenschen selbst lediglich oberflächlich zivilisierte Bestien sind.

Neben Die Insel des Dr. Moreau schreibt H.G. Wells einige Kurzgeschichten, die ebenfalls dem Horrorgenre zuzuordnen sind: Das Reich der Ameisen/Empire of the Ants (1905), Mörder aus der Tiefe/The Sea Raiders (1896) und Der Herr der Dynamos/The Lord of the Dynamos (1894). Auch wenn seine Werke heute zum Teil altmodisch wirken, war Wells doch zweifellos ein sehr begabter Autor, der es verstand aktuelle wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen, und sie gekonnt und phantasievoll weiterzuentwickeln. So prophezeit er in Die Insel des Dr. Moreau artenübergreifende Experimente und behandelt den bis heute gehenden Streit "nature vs. nurture", die Frage, ob (biologische) Anlage oder Umwelt/Erziehung das menschlichen Sein bestimmt. Durch die Fortschritte der letzten Jahre im Bereich der Gentechnik ist gerade der Aspekt der artenübergreifenden Experimente aktueller als je zuvor.

William Hope HodgsonHorror aus einer anderen Dimension

Ein oftmals unterschätzter, für die Entwicklung des Horrorgenres aber alles andere als unbedeutender Autor ist William Hope Hodgson. Lange Jahre auf See kennzeichnen das Leben von Hodgson, der während seiner Zeit als Matrose einen regelrechten Hass auf das Meer entwickelt. Ein tiefes Gefühl des Grauens für das Meer ist dann auch ein immer wiederkehrendes Motiv seiner Horrorgeschichten. Der von H.P. Lovecraft hochgelobte Hodgson erfindet zahlreiche Geschichten über den Geisterjäger Carnacki, der in seinen Abenteuern vermeintlich übernatürliche Ereignisse regelmäßig auf natürliche Ursachen zurückführt. Seine bekannteste und vielleicht beste Geschichte ist die Novelle Das Haus an der Grenze/The House on the Borderlands (1908). Sie erzählt die Geschichte eines Mannes, der in einem in der Einöde Irlands stehenden Haus, das an einem Portal zu einer von Monstern bewohnten Parallelwelt erbaut wurde, gegen dämonische Wesen aus dieser Parallelwelt kämpft. Das Haus an der Grenze ist ein wichtiger Wendepunkt in der Horrorliteratur und macht Hodgson zum Wegbereiter für H.P. Lovecraft und seinen "kosmischen Horror", der Zeit und Raum überwindet. Sowohl den realistischen Horror von Poe als auch den Gespenstergrusel der Gothic Novel hinter sich lassend, schafft Hodgson den Prototyp des "cosmic horror". Weitere erwähnenswerte Werke sind Das Nachtland/The Night Land (1912) und Stimme in der Nacht/The Voice in the Night (1907). Das Nachtland ist ein Science Fiction-Horrorroman, in seiner Art dem Haus an der Grenze recht ähnlich. Er berichtet von einer fernen Zukunft, in der die Erde von Monstern beherrscht wird und die letzten Menschen um ihr Überleben kämpfen. Stimme in der Nacht wiederum ist Hodgsons bekannteste Kurzgeschichte, die - im Gegensatz zu den bereits genannten Geschichten - im Rahmen der klassischen Gruselgeschichte bteibt. Das maritime Setting ist typisch für viele von Hodgsons anderen Werken.

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Status quo


Hodgsons neue Art des Horrors bleibt jedoch vorerst eine Ausnahmeerscheinung - erst mit der Popularisierung von Lovecrafts Werken durch den Arkham House-Verlag wird der kosmische Horror eines der zentralen Themen des modernen Horrors. Vorerst bleibt der status quo bestehen, auf der einen Seite die klassischen Figuren - Gespenster, Vampire, Hexen, Teufel, auf der anderen Seite die modernen "mad scientists", die skrupellosen Wissenschaftler, und der Horror aus den Tiefen der Psyche. Besonders interessant ist der Umstand, dass das klassische Repertoire an Ungeheuern und das Böse verkörpernde Tierarten stark erweiter wird. Wo früher lediglich Wolf, Katze und Ratte Unheil brachten, ist jetzt ein ganzes Sammelsurium an Tieren und mythlogischen Wesen tätig. Wie bereits erwähnt, verlegen immer mehr Autoren das äußere Grauen nach Innen: Vampirismus, Besessenheit, Geistererscheinung, etc. werden als Symbole eines kranken Geistes betrachtet, nicht als Manifestation übernatürlicher Mächte oder des Bösen. Oftmals bleibt es auch dem Leser überlassen, ob der Horror real ist, oder sich lediglich im Kopf eines Wahnsinnigen abspielt (Paradebeispiel ist das bereits im dritten Teil erwähnte Buch Die Daumenschraube von Henry James).

Der vor allem durch seine für Kinder geschriebene Gedichte und Bücher bekannt gewordene Brite Walter de la Mare ist ein wahrer Meister der Geschichten, in denen sich die Welten von Realität und Vorstellung  vermischen. Andeutungen sind die Werkzeuge de la Mares, der in der zweiten Hälfte seines Lebens verstärkt unheimliche Kurzgeschichten verfasst. Seatons Tante/Seaton's Aunt (1921), Der Einsiedler/A Recluse (1926) sind Beispiele hierfür. Auf ähnlichem Terrain bewegt sich sein Landsmann W. F. Harvey, der - wenn überhaupt - durch die Geschichte einer ein Eigenleben entwickelnden Hand, Die Bestie mit fünf Fingern/The Beast with Five Fingers (1928), bekannt wird.

Lord Dunsany, Spezialist für verzauberte Phantasiewelten, befindet sich zwar fast immer im Bereich der Fantasy, schreibt mit der Gespenstergeschichte Die Wiederkehr/The Return (1946) und Zwei Flaschen Würze/The Two Bottles of Relish (1932) aber auch zwei Horrorgeschichten, die erwähnenswert sind. Im Kontrast dazu steht der moderne Horror von John Collier, der seit den 30er Jahren eine Vielzahl dem realistischen Horror gewidmeter Kurzgeschichten verfasst. Obwohl auch als Drehbuchautor in Hollywood erfolgreich (unter anderem für "African Queen" mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn), verfasst er vor allem Kurzgeschichten. Insgesamt 10 Sammelbände erscheinen über die Jahre, die wichtigsten sind Fancies and Goodnights (1951) und The John Collier Reader (1965). Blüten der Nacht/Evening Primerose (1940) ist sehr wahrscheinlich die bekannteste aus einer großen Menge aus Colliers Feder entsprungener bizarr-makaberer und phantastischer Kurzgeschichten. Die Geschichte berichtet von Menschen, die in einem Kaufhaus leben und nur nachts aus ihren Verstecken herauskommen. Darüber hinaus sind Der unwirkliche Mr. Beelzy/Thus I Refute Beelzy (1941), Grüne Gedanken/Green Thoughts (1931), Kleines Memento/Little Memento (1938) und Ein Schluck zum Nachspülen/The Chaser (1941) erwähnenswert. Ein weiterer bedeutender britischer Horrorautor dieser Zeit ist Robert Aickman, der als Verfasser psychologischer Gruselgeschichten wie Wechselgeläut/Ringing the Changes (1955) und Die Züge/The Trains (1951) bekannt wird.

Howard Phillips LovecraftThat is not dead which can eternal lie, and with strange aeons even death may die

1923 erscheint in "Weird Tales" Dagon, eine Kurzgeschichte, die Howard Phillips Lovecraft bereits sechs Jahre zuvor zusammen mit Das Grab/The Tomb geschrieben hatte, und die damit die erste veröffentlichte Geschichte des Amerikaners ist. Lovecraft hält meist wenig von seinen literarischen Versuchen, dennoch  erscheinen zahlreiche weitere Geschichten in den darauf folgenden Jahren im Pulpmagazin "Weird Tales". Verantwortlich dafür zeichnet sein enger Freund August Derleth, der teilweise ohne Lovecrafts Zustimmung und Wissen Werke zur Veröffentlichung einsendet, um sein geringes Vertrauen in die eigenen Geschichten zu umgehen. Lovecrafts Pessimismus in eigener Sache scheint bestätigt, bleibt die Bekanntheit seiner Werke bis zu seinem Tod doch auf einen kleinen Kreis von Anhängern eben jener Pulpmagazine wie "Weird Tales" beschränkt. Erst die Gründung des Verlags "Arkham House" durch August Derleth im Jahre 1939, zwei Jahre nach Lovecrafts Tod, beginnt sein Aufstieg zum "Kultautor", dessen Name heutzutage Synonym für Horror ist.

Der passionierte Briefschreiber (quantitativ überragt Lovecrafts Briefkorrespondenz sowohl sein Prosa- als auch lyrisches Werk bei Weitem), Schätzungen zufolge verfasste er insgesamt 85.000 bis 100.000 Briefe, unter anderem ein 87 Seiten umfassendes Monstrum von einem Brief, und mehr als siebzig Geschichten, darunter beinahe ausschließlich "short stories". Lediglich mit Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath/The Dream Quest of Unknown Kadath (1927) und Berge des Wahnsinns/At the Mountains of Madness (1936) schreibt Lovecraft Geschichten, deren Umfang Romanniveau erreicht.

CthulhuDer Cthulhu-Mythos

Lovecrafts literarisches Werk lässt sich in drei Kategorien einordnen: zum einen den "klassischen Horror" in der Tradition von Edgar Allan Poe, den H.P. zeitlebens sehr schätzte. Übernatürliches bleibt meist im Hintergrund, wenn die unglückseligen Protagonisten in verfallenen Häusern und auf düsteren Friedhöfen ihr Schicksal ereilt. Zeitlich fallen sie in die Frühphase seines Schaffens (1905-1920), Das Grab (weiter oben bereits genannt) ist ein Beispiel hierfür. Die Geschichten des "Traumzyklus" (1920-1927) sind die zweite Kategorie, beeinflusst insbesondere von dem Werk Lord Dunsanys. Im Gegensatz zu allen anderen Geschichten sind die "short stories" des "Traumzyklus" klar nicht in der Realität verankert, die Handlung spielt in der Traumwelt. Verbunden sind die Kurzgeschichten durch ein durchgehendes Götterpantheon und wiederkehrende Charaktere wie Randolph Carter, Richard Upton Pickman und König Kuranes. Die bekannteste Geschichte ist der Roman Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath/The Dream Quest of Unknown Kadath (1926). Der Traumreisende Randolph Carter sieht in seinen Träumen eine majestätische Stadt, und wird von dem starken Drang beseelt, die Stadt zu finden. Darum bricht er auf zu einer Reise nach Kadath, dem Sitz der Götter. Dementsprechend schildert der Roman Carters Erlebnisse auf seiner fantastischen Reise. Weitere Geschichten des "Traumzyklus" sind Die Katzen von Ulthar/The Cats of Ulthar und Celephaïs (beide 1920).

Die dritte und bedeutendste Kategorie umfasst die Geschichten des sogenannten "Cthulhu-Mythos" (auch "Lovecraft-Mythos", oder - wie Lovecraft ihn nach einem zentralen Handlungsort benannte - "Arkham-Zyklus"; 1925-1935). Wenn man für diese Kategorie einen Paten sucht, dann stößt man unweigerlich auf Arthur Machen, dessen uraltes Böse sich im kosmischen Horror von Lovecraft wiederspiegelt. Benannt ist der Mythos nach einem der zahlreichen lovecraftschen Götter, die - für die meisten Menschen unbemerkt - auf der Erde und in den unendlichen Weiten des Alls seit Anbeginn der Zeiten leben. In seinen Geschichten stellt Lovecraft den modernen, an die Allmacht der Wissenschaften glaubenden Menschen in Kontrast zu den beinahe allmächtigen “Großen Alten”, in deren Welt die Menschen nicht mehr als unbedeutende Ameisen sind. S.T. Joshi nennt vier Eigenschaften, die die Mythos-Geschichten allesamt auszeichnet: erstens ist der Horror kosmischer Natur, die Wesen kommen aus Zeit und Raum jenseits menschlicher Existenz. Zudem sind die Wesen pseudo-mythologischer Natur. Darüber hinaus findet die Handlung beinahe exklusiv in Neu-England, der Heimat Lovecrafts, statt. Das letzte Merkmal ist das Auftauchen alter, arkaner Texte, deren Lektüre oftmals, genauso wie die Suche nach der Existenz der (außerirdischen) Wesen, die Protagonisten Lovecrafts in den Wahnsinn treibt. Bekanntestes Beispiel für diese Art von pseudo-historischen Texten ist das von Lovecraft erfundene Necronomicon. Die lovecraftschen Erzähler tragen allesamt mehr oder minder stark autobiografische Züge. Es handelt sich um gebildete, leicht weltfremde Männer der Oberschicht, meist aus Neu-England stammend. Der "außerirdische" Einfluß (durch Götter wie Cthulhu) auf die Menschheit, die Gefahren verbotenen Wissens und der Bedrohung durch "rassische Vermischung" von Menschen mit (meist fischähnlichen) Wesen (in diesem Punkt wird Lovecrafts stark rassistische Haltung deutlich) sind wiederkehrende Themen in seinen Texten.

Die Farbe aus dem AllDie bekannteste aller lovecraftschen Geschichten ist die "short story" Cthulhus Ruf/The Call of Cthulhu, die 1926 den "Cthulhu-Mythos" begründet. Die in Form eines Manuskripts erzählte Geschichte, ein oft von Lovecraft verwendeter Kunstgriff, berichtet von den Nachforschungen Francis Wayland Thurstons, der dem Kult des Cthulhu nachspürt. Weitere äußerst lesenswerte Geschichten sind Die Ratten im Gemäuer/The Rats in the Walls (1923), in der der Protagonist die schreckliche Vergangenheit seiner Familie aufdeckt, Die Farbe aus dem All/The Colour Out of Space (1927), eine Science Fiction-Horrorstory (nicht Teil des "Cthulhu-Mythos") über einen Meteoriten, der auf einer abgelegenen Farm einschlägt und die Bewohner des Gehöfts mutieren lässt, sowie das Spätwerk Berge des Wahnsinns/At the Mountains of Madness (1936), das nicht von ungefähr an Poes Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym erinnert. Genauso wie Pym befindet sich Lovecrafts Protagonists auf einer Reise in die Antarktis. Dort entdecken die Teilnehmer der Expedition die Ruinen einer untergegangenen Zivilisation... und die Ursache des Untergangs.

Lovecrafts literarisches Erbe und der Lovecraft Circle

Obwohl Lovecrafts Geschichten oftmals an seinem schwerfälligen, adjektivlastigen Stil und der antiquierten Sprache kranken, gilt er zurecht als wichtigster Horrorautor des 20. Jahrhunderts. In zwei Jahrzehnten entwirft er eine Welt des Grauens, die noch während seiner Lebzeiten viele andere Autoren beeinflusst. Vor allem sein Freund und späterer Gründer von "Arkham House"August Derleth, aber auch der Erfinder von Conan, dem Barbaren, Robert E. Howard, der Autor von Psycho, Robert Bloch, Frank Belknap Long und nicht zuletzt Clark Ashton Smith stehen unter dem Einfluss von Lovecraft. Auch in der Ihnen nachfolgenden Generation finden sich mit Brian Lumley, Lin Carter, Ramsey Campbell und Thomas Ligotti Autoren, die nicht nur Lovecraft als Einfluss nennen, sondern seinen "Cthulhu-Mythos" weiterentwickeln. Aber auch Autoren außerhalb des Horrorgenres ließen und lassen sich immer noch von seinem Werk beeinflussen, so z.B. Jorge Luis Borges und Michel Houellebecq.

Clark Ashton SmithClark Ashton Smith, Zeitgenosse und Freund von Lovecraft, ist ein weiterer bedeutender Autor der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. H.P. Lovecraft, Robert E. Howard und er sind in den 30ern die "Großen Drei" von "Weird Tales". Geschichten wie Die Grabgewölbe von Yoh-Vombis/The Vaults of Yoh-Vombis (1932), Des Magiers Wiederkehr/The Return of the Sorcerer (1931) und Saat aus dem Grabe/The Seeds from the Sepulchre (1933) gehören zu dem Besten, was die amerikanische Horrorliteratur hervorgebracht hat. Smith, mit seiner farbenreichen Sprache, und den an exotischen Orten in Vergangenheit und Zukunft spielenden Geschichten, obwohl ein bedeutender Einfluss für die amerikanische Autoren von Fantasy, bleibt in seiner Bedeutung für nachfolgende Horrorautoren weit hinter Lovecraft zurück. Ein ähnliches Schicksal ereilt Robert E. Howard, heute fast nur als Erfinder von Conan bekannt. Der Schwerpunkt seines Werks ist ebenfalls die Fantasy, Horrorgeschichten wie Der schwarze Stein/The Black Stone (1931) nehmen nur einen relativ kleinen Teil seines Schaffens ein. Ein großer Teil des Werks von Frank Belknap Long steht in der Tradition von Lovecraft. So spielen z.B. The Horror From The Hills (1931) und The Hounds of Tindalos (1929) im Rahmen des "Cthulhu-Mythos".

 

Gewinnspiel: Dem aufmerksamen Leser aller Teile der "kurzen Geschichte des Horrors" winkt am Ende der Artikelserie, also nächste Woche, ein Buchpaket mit einer Auswahl an gruseligen Büchern und Hörbüchern.


Mehr erfahren


  • Lesen Sie nächsten Donnerstag im sechsten und letzten Teil der "kurzen Geschichte des Horrors":

Der Horror in Moderne und Postmoderne

Die 60er Jahre waren dies- und jenseits des Atlantiks nicht nur ein Jahrzehnt des gesellschaftlichen Wandels, auch der Horrorliteratur standen stürmische Zeiten bevor. Vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die Pulpmagazine die Heimat des Horrors. Entsprechend niedrig war das Ansehen von Werk und Autoren. Doch das sollte sich grundlegend ändern.

Wir schreiben das Jahr 1968. Night of the Living Dead und Rosemary's Baby füllen die Kinosäle. Der plötzliche Erfolg einer Reihe von Horrorfilmen führt eine ganze Generation an den Horror heran. Doch nicht nur die Filmindustrie profitiert, auch die Horrorautoren verkaufen mehr Bücher als je zuvor.





Letztes Update: 05-09-2007 17:38

Veröffentlicht in : Magazin, Specials
Schlüsselworte : Lovecraft, Cthulhu, Clark Ashton Smith, Belknap Long, H.G. Wells
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