Franz van der Steg ist Dorfschullehrer. Immer am Ende eines Unterrichtstages erzählt er, sehr zur Freude seiner Schüler, selbst erdachte Geschichten. Doch eines Tages passiert etwas Unglaubliches und Franz hat Mühe Wirklichkeit und Phantasie auseinander zu halten.
Franz erzählt seinen Schülern eine Geschichte von einem geheimnisvollen Brief. Und dieser frei erfundene Brief kommt doch tatsächlich abends bei ihm an. Aber sicher waren hier die Schüler selbst am Werk. Oder nicht? Gr... Gr... ist gerade noch als Absender zu entziffern. "Bezug nehmend auf Ihr Schreiben vom 18. diesen Monats möchte ich gerne ein Gespräch mit Ihnen vereinbaren." Doch Franz hat keinen Brief geschrieben. Auf der Suche nach der Wahrheit gerät er in ein aufregendes Verwirrspiel und muss sich mit Prophezeiungen, Überlieferungen, Mysterien und Geheimnissen herumschlagen.
Franz wird in einen Komplott verwickelt Es geht um Gerd-Jan, der aus dem Treppenhaus befreit werden soll. Doch dazu muss der versteckte Schatz gefunden werden. Dabei soll eine Prophezeiung die entscheidenden Hinweise geben. Franz erlebt eine Geschichte, die er nicht besser hätte erfinden können
Die Autorin bedient sich einer einfach zu lesenden und verständlichen Sprache. Ihre Phantasie sprudelt regelrecht über. Sie nutzt die natürliche Neugier ihrer Leser aus und erzeugt eine abenteuerliche Spannung. Der erfundene und wahrgewordene Brief ist nur der Anfang. Dazu kommen eigenwillige Akteure: Ein Magier der einschläfernd wirkt. Ein Junge mit einem Mofa, der zwei Identitäten besitzt. Tante Wilhelmine, die mehr weiß, als sie zugibt, um nur einige zu nennen. Die Geschichte selbst ist reichlich undurchsichtig, mysteriös und voller unerwarteter Wendungen. Das zieht den Leser magisch durch die Seiten und verspricht ein spannendes Leseabenteuer.
Über die Autorin:
Geboren wurde Tonke Dragt 1930 in Batavia (dem heutigen Djakarta) in Indonesien, wo sie den größten Teil ihrer Kindeheit verbrachte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie mit ihren Angehörigen in einem japanischen Gefangenenlager interniert. Nach dem Krieg machte sie in Holland ihr Abitur und besuchte anschließend die Akademie für Bildende Künste in Den Haag und war als Zeichenlehrerin tätig. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Den Haag.