"Gelber Sand unter den Hufen", "Die Wildpferde von Snowy River", "Der Herr der Wüste". Diese Titel versprechen spannende Pferdegeschichten. Und so wird der Leser in fremde Gegenden entführt: nach Nordamerika, in das mexikanische Hochland, nach Frankreich und Schottland, den Orient und nach Australien.
Zusammengefasst in einem Buch sind mystische Geschichten, Abenteuergeschichten und romantische Geschichten. Da ist garantiert für jeden Pferdefreund etwas dabei.
Hier sind zwei Geschichten näher beschrieben:
"Hinter den Silver Mountens" von Brigitte Blobel
Mike hat einen Traum. Er möchte in das Tal hinter den Silver Mountens. Von seinem Vater weiß er, dass es dort Wildpferde gibt, eine ganze Herde. Mike bittet Billie und Joe ihn zum Tal zu bringen. Und dann sieht Mike ein kleines Fohlen auf einer Hügelkuppe stehen. Langsam geht er auf das Tier zu, nicht ahnend, dass ihm ein großes Abenteuer bevorsteht.
"Schwarzfeuer und Silbermädchen" von Nanata Mawatani
Als Jenny im Dorf auf der Suche nach ihren Eltern ist, steht plötzlich ein wunderschöner schwarzer Hengst hinter ihr. Sie hofft, er kann ihr helfen die Eltern zu finden, doch er will in eine andere Richtung. Zum Glück hat Jenny Reiten gelernt. Sie vergisst für einen Moment ihre Suche nach den Eltern, fühlt sich frei und sorglos auf dem Rücken des Pferdes inmitten der Natur. Dann bleibt der Hengst stehen, und Jenny sieht, warum er sie hierher gebracht hat. Er braucht dringend ihre Hilfe. Eine schneeweiße Stute hat sich den rechten Hinterfuß zwischen einem Felsbrocken und einer jungen Kiefer, die aus einem Felsspalt wächst, eingeklemmt.
Fazit: Jede Menge Lesefutter für Pferdefreunde, schön dosiert in Geschichten mit 11-26 Seiten.