Ein neuer Fall für die Lakritzbande steht an. Ihr Name kommt daher, weil alle aus der Bande gerne Lakritz essen. Das Taubenatelier im ersten Stock des Hauses eines Lakritzverkäufers ist ihr Treffpunkt für Gespräche über neue Fälle. Für einen neuen Fall versammelt sich die Bande in einer Tropfsteinhöhle. Die Kinder verfolgen einen Verbrecher, der jedoch entkommt. Auf der rechten Seite im Buch sieht man ein Bild und man muss ziemlich gute Augen haben, um zu finden, was der Verbrecher verloren hat. Die Lakritzbande möchte wieder gehen, doch Caro entdeckt das Kettenarmband. Das muss der Verbrecher bei seiner Flucht verloren haben. Es hat eine seltsame Gravierung. Eine weitere Suche brechen die Kinder ab. Alle gehen nach Hause. Als sie am nächsten Tag einen Bummel durch die Stadt machen, weiß Philipp plötzlich, was es mit der Gravur in dem Kettenarmband auf sich hat.
Auf einer Flagge, die hoch oben auf einem Turm weht, ist das gleiche Zeichen wie auf der Gravur. Die Glocke im Turm läutet gerade. Es ist genau neun Uhr. Die Kinder gehen in den Turm, hören Stimmen, verstecken sich auf dem Dachboden und können durch ein kleines Loch im Boden das Treffen, einer Bande belauschen und beobachten. Sie nennen sich „Rote Koralle“. Die Lakritzbande hat da so ein Gefühl, dass diese mit dem Verbrechen in Verbindung steht. Einer der Mitglieder soll nämlich sein Armband verloren haben. Wenn das kein Zufall ist! Ein Bandenmitglied ist ihnen aufgefallen, da es weiblich ist. Sie wird „Languste“ genannt und hat einen auffälligen schwarzen Ring am Finger. Mehr können sie nicht sehen, da alle wie mit einem Kostüm verkleidet sind. Als das Treffen vorbei ist, gehen die Kinder der Lakritzbande auf den Wochenmarkt und sehen die Frau mit dem Namen Languste wieder. Als sie dann zu Langustes Verkaufsstand gehen, entdecken sie eine sehr wichtige Information.
Anzeige Das Buch ist sehr spannend. Als Leser schlüpft man in die Rolle eines Hobbydetektivs. Besonders gefallen hat mir, dass man in dem Buch selbst Sachen auf Bildern entdecken kann und den Fall sozusagen mitlösen kann. Man braucht aber ziemlich gute Augen, um auf den Bildern zu finden, was gesucht wird, da es meistens sehr gut versteckt ist. Ich finde es gut, dass die Bilder schwarz/weiß sind, weil man dadurch nicht so schnell beim Suchen durcheinander kommt.
Es sind mehrere Fälle zu lösen, die aber alle in einem Zusammenhang stehen. Beim Lesen kann man sich voll und ganz in die Bande hineinversetzen
Die Fälle zu durchschauen, ist nicht immer einfach, aber wenn man sich alles in Ruhe noch mal durchliest, kann man sie alle lösen. Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren geeignet.