Johannes steht nackt vor seinem Elternhaus. Seine Eltern sind nicht da. Die ganze Nachbarschaft auch nicht. Er kann zu niemandem. Wie konnte es soweit kommen? Der ganze Albtraum hat vor siebeneinhalb Wochen angefangen. Johannes hatte verschlafen und sein Wecker hatte nicht geklingelt.
Seine Eltern waren nicht da. Die Mutter war auf einem Kongress und sein Vater auf einer Fortbildung. Ausgerechnet an dem Tag stand eine Klassenfahrt an. Johannes ging schnell ins Bad und sah sich nicht mehr als Kind, sondern als Mann im Spiegel. Er kam sich völlig männlich vor und wollte nicht mit dem „Kindergartenhaufen“ auf Klassenfahrt fahren. Er rief in seiner Schule an und tat so, als wäre er sein Vater und meldete Johannes krank.
Er ging vor die Tür, um seine Freiheit zu genießen. Dann merkte er, dass er sich ausgeschlossen hatte. Nun steht er da, ohne T-Shirt und Schuhe, aber mit Boxershorts. Sein Magen knurrte erbärmlich und er musste sich auf die Suche nach etwas Nahrhaften machen. Er ging in den Garten und suchte nach ein paar Schnecken und Ameisen. Dann fand er noch fünf Erdbeeren und verschlang sie. Doch wohin sollte er nun? Er lief barfuss durch die Stadt, direkt zum See.
Anzeige Ich will ehrlich sein. Bis hierher habe ich das Buch gelesen und keine Seite weiter, da es zu verwirrend ist. Ich habe völlig den Durchblick verloren. Die Geschichte ist ein einziges großes Durcheinander. In den Jungen kann ich mich nicht hineinversetzten. Er ist ein völlig durchgeknallter Typ.
Ich habe keine Ahnung, was die Autorin mit dieser Geschichte erreichen will. Sie versucht sich Jugendlichen anzunähern, indem sie eine Jugendsprache verwendet, die ich zwar kenne, aber nicht auch noch in einem Buch lesen will, weil es zu derb ist.
Fazit: Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen, weil es sich nicht gut liest und die Geschichte zu unglaubwürdig ist.