Die diesjährige Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises fand im Rahmen des Literaturfestes Lit.COLOGNE statt. Im WDR-Funkhaus erhielten die Preisträger am Samstag die Auszeichnungen, darunter die Schauspielerin Monica Bleibtreu als beste Interpretin für ihre Lesung des KriminalromansTannöd von Andrea Maria Schenkel.
Bester Interpret ist in diesem Jahr Volker Lechtenbrink, der Manfred Gregors RomanDie Brücke interpretierte.
Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr die Kategorie „Beste verlegerische Leistung“. Hier wurde das Gesamtprogramm der EditionHörkultur (Zürich) geehrt. Preisträger sind die Schweizer Verleger Wolfgang und Martina Koch. Das junge Label präsentierte sich erstmals 2005 auf der Frankfurter Buchmesse und ist seinem Motto „Qualität statt Quantität“ treu geblieben. So ist das Angebot zwar klein, die Produktionen jedoch „groß“. Nicht dem Mainstream will man hier folgen, sondern man legt wert auf ausgewählte Hörkultur. Auch der Titel des besten Interpreten Volker Lechtenbrink erschien in dem Schweizer Verlag.
Die Preisträger:
Beste Info:Hitler und die Künstler – Mit den Wölfen geheult.
Bester Fiktion:Lissaboner Requiem. Eine Halluzination von Antonio Tabucchi
Bestes Kinder- / Jugendbuch:Belgische Riesen von Burkhard Spinnen
Bester Interpret:Die Brücke von Manfred Gregor; Sprecher: Volker Lechtenbrink
Beste Interpretin:Tannöd von Andrea Maria Schenkel; Sprecherin: Monica Bleibtreu
Das besondere Hörbuch / Musik:Das Gespenst von Canterville von Oscar Wilde; Komponist: Henrik Albrecht
Beste verlegerische Leistung:Hörkultur, Wolfgang und Martina Koch
Zuschauerpreis HörKules:Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón