Dr. Edward Bach, 1886-1936, hat erkannt, das bestimmte Pflanzen einen sehr positiven Einfluss auf den Menschen haben. Mit seinen Blütenessenzen behandelte er daher nicht die Krankheit, sondern den Menschen. Die Krankheit selbst verstand er als Symptom einer seelischen Verstimmung. Diesen psychischen Grundzuständen hat er die passenden Blüten zugeordnet. Insgesamt gibt es 38 Mittel, 37 Blüten und das klare Quellwasser.
Auch wenn viele Heilungserfolge für die Bach-Blütentherapie sprechen und die Tropfen oder Globuli sogar bei Kindern Anwendung finden, da keine Nebenwirkungen zu befürchten sind, ist die Zahl der Skeptiker groß.
In dieser Werksausgabe sind wesentliche Aufsätze, Briefe, Geschichten, interessante Vorträge und auch Veröffentlichungen in Fachzeitschriften zusammengefasst. Es ist etwas verwirrend, dass die aktuellen Artikel vorangestellt sind und die älteren folgen. So findet man den Vortrag in Wallingford, gehalten von Bach an seinem 50. Geburtstag am Anfang des Buches und den Artikel „Vakzine-Therapie und Homöopathie“ aus dem Jahre 1920, veröffentlicht im British Homoeopathic Journal, auf den letzten Seiten.
Anzeige Die Zusammenstellung der gewählten Artikel ist interessant. Man bekommt einen sehr tiefgehenden Einblick in das Schaffen des Arztes, auch wenn beispielsweise bei den Vorträgen, sich vieles wiederholt. Neben den Beweggründen und Vorstellungen des Arztes, findet man die Heilmittel, ihre Herstellung, Dosierung und Wirkung sehr genau erklärt, so dass man das Buch tatsächlich als Grundlagenwerk zur Bach-Blütentherapie verstehen kann.