Zwei spannende Nachschlagewerke, bestens als Geschenk geeignet für Neugierige und als Gesprächsstoff zu jeder Gelegenheit. Unterhaltsame und kurzweilige Bücher, die besonders auch angesichts des Preis- Leistungsverhältnisses überaus attraktiv sind.
Klare Sache, wir haben uns immer schon gefragt, warum Tiefseefische nicht auch vom Wasserdruck zerquetscht werden. Warum man aus Krokodilblut vielleicht einmal ein Medikament gegen Aids produzieren kann oder welches Land der Erde die meisten Vulkane hat. Kein Problem: in elf Kapiteln, die sich rund um Erde, Mensch, Leben, Vulkane, Ozeane, Wetter und Wüsten, Berge und Regenwälder, die gemäßigten Breiten und die Pole drehen, werden viele spannende Fragen aufgeworfen und es gibt auf alle eine Antwort: oft überraschend, mit großem Aha- Effekt und durchaus lehrreich.
Anzeige Kurze Kapitel, kleine Comics, Tabellen oder Grafiken erleichtern den schnellen Überblick, fassen pointiert zusammen und machen aus jedem Thema schnell konsumierbare Häppchen. Bei so einer attraktiven Aufbereitung, da macht Lernen richtig Spaß.
Gleiches gilt für die 55 Kurzporträts der gefährlichsten Tiere der Welt. Da ist die Schnappschildkröte mit ihren "fürchterlichen Beißwerkzeugen". "Damit können ausgewachsene Exemplare Finger und Zehen Erwachsener oder eine Kinderhand abbeißen, sowie große Fleischwunden verursachen." Hierzulande gilt seit 1999 ein Handels-, Neubesitz- und Nachzuchtverbot!. Diverse Schlangen gehören mit Krokodilen, Eisbären, Löwen, Tigern und Nashörnern zu den großen, der "schreckliche" Pfeilgiftfrosch zu den kleinen Bösewichtern dieser Welt. "Die Giftmenge, die die Haut dieser Froschart aufweist, kann 20 000 Mäuse oder 10 erwachsene Menschen töten." Flöhe und Moskitos übertragen weltweit Krankheiten, ebenso wie die Malariamücke. "..jede Minute sterben zwei Menschen an Malaria, und die Tendenz ist steigend, da sich die Mücken im Zuge der globalen Erwärmung immer weiter ausbreiten."
Und wenn jemand in Hüten, Schuhe oder anderen Kleidungsstücken ein Nickerchen macht, kann es sich um die gefährlichste Spinne der Welt handeln, die Wanderspinne. Aber zur Beruhigung: sie ist in tropischen und subtropischen Regionen Südamerikas zu Hause. Weniger beruhigend allerdings ist: "Die brasilianische Wanderspinne wird auch als Bananenspinne bezeichnet, da sie öfter unbeabsichtigt zusammen mit Bananenstauden in die USA oder nach Europa eingeschleppt wird." Und um welches Tier es sich wohl bei der "mordenden Hand" handelt, na, das lesen Sie am besten selbst.
Zwei spannende, lehrreiche und sehr unterhaltsam aufgemachte kleine Bücher, bestens geeignet für den kleinen Wissensdurst zwischendurch!