Als Laura mit ihrem Pferd Sturmwind einen Ausritt macht und in der Nähe der Teufelskuppe angekommen ist, macht sie eine interessante Entdeckung. Aus dem alten, eigentlich unbewohnten Haus, dass dort einsam steht, steigt Rauch aus dem Schornstein. Näher kommend, riecht sie Feuer und Schwefel. Sturmwind zeigt sich sehr nervös. Dann entdeckt Laura die riesige Katze, die auf der nahen Eiche sitzt. Unerwartet geht diese zum Angriff über.
Nur mit Hilfe ihres Pferdes gelingt es Laura, dem Angriff etwas entgegenzusetzen. Sehr zu ihrem Schrecken hat die Katze die Augen des Schwarzen Fürsten Borboron. Zum Glück ist Sportlehrer Percy Valiant mit seiner Armbrust rechtzeitig zur Stelle, um Schlimmeres zu verhindern.
Auch Lauras Vater beunruhigt dieser Zwischenfall. Nikodemus wundert sich allerdings nicht. Er weiß, dass es in dem Haus auf der Teufelskuppe spuken soll. Sogar der Teufel soll schon Gast in diesem Haus gewesen sein – in Gestalt einer schwarzen Katze.
Anzeige Laura plagen noch ganz andere Sorgen. Es ist der Kampf zwischen den Kriegern des Lichts und den Dunklen Mächten. Auch Lauras Mutter, Anna Leander, war darin verwickelt und hat mit ihrem Leben bezahlt. Laura glaubt aber, dass ihre Mutter noch lebt. Deshalb will sie den Geheimnissen um den seltsamen Unfall am Nebelsee, bei dem ihre Mutter angeblich ums Leben kam, noch einmal aufrollen. Laura erinnert sich nämlich, kurz vor dem Unfall die Drachenköpfe von Gurgulius dem Allesverschlinger gesehen zu haben.
Laura sucht mit ihrem Bruder im Archiv der Lokalredaktion nach aufschlussreichen Artikeln. Die Ermittlungen hat damals Kommissar Bellheim geleitet. Er hat nachweislich mit den Feinden gemeinsame Sache gemacht. Die Kinder lesen weiterhin von einer Frau, die zeitgleich verschwunden ist. Diese Anna Dubel sieht Anna Leander zum verwechseln ähnlich. Sie ist nie wieder aufgetaucht. Im Archiv der Kriminalpolizei findet Lukas mit seinen Hackerkünsten aber noch weitere interessante Details, die Lauras These befürworten. Eine Traumreise bringt Gewissheit. Lauras Mutter wurde in das Reich der Schatten entführt. Ohne den Ring der Feuerschlange gibt es zur Unterwelt aber keinen Zutritt. Ohnehin wird Laura es schwer haben, ihre Mutter zu befreien. Die Dunklen tun alles, um ihre Pläne zu vereiteln. Leider haben die beiden keine Ahnung, dass ihre weitern Gespräche von ihren Widersachern, den Dunklen, belauscht werden.
Die Handlung findet in diesem Band kaum auf Aventerra statt. Der Kampf Gut gegen das Böse hat einen neuen Höhepunkt auf der Erde. Dennoch lässt das Buch, was die Spannung betrifft, nichts zu wünschen übrig. Teilweise knistert es, so dramatisch und mysteriös ist mache Szene. Es betreten Figuren die Bühne, deren wahre Identität lange im Dunkeln bleiben. So wird Laura ein ums andere Mal getäuscht. Der Plan, herauszufinden was mit ihrer Mutter passiert ist und sie zu befreien, soll vereitelt werden. Doch was auch immer geschieht, Laura wagt alles. Wie Detektive gehen Laura und ihr Bruder ans Werk. Für den Leser ist es sehr spannend, zu verfolgen, wie, trotz heftiger Gegenwehr der dunklen Mächte, Puzzleteil um Puzzleteil schließlich zu einem Bild zusammengefügt werden.
Der Autor schafft es auch mit diesem letzten Band, seine Leser mitzureißen. Viele spannende und fantasievolle Details hat er sich ausgedacht, sorgt immer wieder für höchst überraschende Wendungen.
Auch das Ende ist erstaunlich. Der Leser erfährt die wahre Identität mancher Figuren und ihrer wirklichen Rolle im Kampf. Was hier aufgedeckt wird, mag man fast nicht glauben, so schnell wird aus Freund Feind. Der Autor setzt zudem einen Schlusspunkt, der eigentlich keine Fortsetzung der Geschichte zulässt. Schade!