Sich zurücklehnen und genießen, für eine kurze Weile die Zeit anhalten und noch einmal jene Tage der Kindheit erinnern, in der Feen und Elfen reale Wesen waren und Ungerechtigkeit nie eine Chance hatte – wer möchte das nicht. Wenn diese Zeit der Muße dann noch zu einem besonderen sinnlichen Erleben für Alt und Jung gemeinsam wird, dann hat man vielleicht für einen kurzen Moment so etwas wie den "Weihnachtszauber" eingefangen.
Zu einem wahren Fest der Sinne kann das Wintermärchen „Schokobär und Marzihäschen“ werden. In diesem Buch, das aus der Feder von Axel Dahm stammt und im Oktober 2005 im Walter Tschirren-Verlag in Düsseldorf erschien, wird die Geschichte zweier Zuckerbäckerfiguren erzählt, die Zuckerbäcker Leopold erschaffen hat. Er hält die beiden für die schönsten Figuren, die je unter seinen Fingern entstanden sind, und will sie deshalb nur einem Kind anvertrauen, das ganz besonders brav und lieb ist. Doch eines Tages kommt ein reicher Mann in Leopolds Zuckerbäckerei und bietet 100 Goldtaler für die beiden lieblichen Figuren. Was weiter in diesem klassischen Märchen geschieht, wird nicht verraten. Nur so viel: Natürlich gibt es ein glückliches Ende.
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Von diesem zauberhaften Märchen um Schokobär und Marzihäschen ließ sich auch der renommierte Düsseldorfer Zuckerbäcker Georg Maushagen bewegen. Schon kurz nach Erscheinen des Buches im vergangenen Jahr wurde er auf die beiden liebenswerten Geschöpfe seines „Kollegen Leopold“ aufmerksam.
Renommierter Zuckerbäcker fasziniert von Märchen
„Ich war fasziniert von dem Märchen, von der Illustration. Vor meinem geistigen Auge entstanden die beiden Figuren gleich real aus Schokolade und aus Marzipan“, berichtet Georg Maushagen, dessen Düsseldorfer Café und Confiserie-Manufaktur weltweit einen hervorragenden Ruf genießen. Prominente wie Peter Ustinov ließen sich von dem Künstler der süßen Köstlichkeiten bereits für einen wohltätigen Zweck in Schokolade gießen, und auch Politiker wie der russische Präsident Wladimir Putin schwören auf die Fantasie und Fingerfertigkeit des Düsseldorfer Zuckerbäckers, der sein süßes Handwerk von der Pike auf erlernte. 1950 in Schlesien geboren, erlebte Maushagen seine Lehr- und Wanderjahre als Konditor und Koch europaweit in führenden Konditoreien, Hotels und Restaurants. 1983 machte sich Georg Maushagen, der neben seiner beruflichen Tätigkeit Malerei, Grafik und Bildhauerei studierte, dann schließlich selbständig und eröffnete in Düsseldorf sein Café. Neben „süßen Präsenten“, die weltweit vermarktet werden, schafft Maushagen heute immer wieder auch lebensgroße Skulpturen aus seinen süßen Zutaten, die absolut einzigartig sind.
„Schokobär und Marzihäschen passen so gut in das Konzept unseres Geschäftes, dass ich mich in diesem Jahr dazu entschlossen habe, die beiden Märchenfiguren von Axel Dahm aus Marzipan und Schokolade herzustellen und meiner Kundschaft anzubieten“, freut sich Georg Maushagen, der vielen Fernsehzuschauern aus der WDR-Sendung „daheim & unterwegs“ mit seiner „Süßen Ecke“ bekannt ist. Pünktlich zur Adventszeit 2006 werden diese märchenhaften Köstlichkeiten bei Georg Maushagen zu beziehen sein. Von Buch und Leckerei können sich alle Liebhaber auch in Maushagens Schaufenster an der Jülicher Straße 9 in Düsseldorf ein Bild machen – und dann ist es nur noch ein klitzekleiner Schritt, um den „Weihnachtszauber“ wahr werden zu lassen.
Axel Dahm, der in Düsseldorf geboren wurde und heute in der Schweiz lebt, schrieb mit „Schokobär und Marzihäschen“ sein erstes Kinderbuch. „Die Idee zu diesem Wintermärchen entstand bereits Ende der 80er Jahre“, berichtet der vierfache Vater Axel Dahm, der Philosophie und Psychologie studierte. „Ich wollte damals meiner ältesten Tochter etwas Bewegendes, Schönes und Hilfreiches mit auf den Lebensweg geben.“ Märchen schreiben und lesen bedeuten für Axel Dahm, das Tor zu einer anderen, phantastisch-schön-einfachen Welt zu öffnen – so schwer wie die Herausforderungen für den Einzelnen in dieser märchenhaften Welt auch manchmal sein mögen.
Dass Kinder Märchen brauchen, davon ist nicht nur der Psychologe Axel Dahm überzeugt. Auch sein langjähriger Freund Walter Tschirren, der das Buch „Schokobär und Marzihäschen“ verlegt hat, war vom ersten Blick ins Manuskript an von dem Buch überzeugt. „Die Figuren Schokobär und Marzihäschen sind ausgesprochen liebenswert faszinierend. Der Sieg des Guten über das Böse ist ein schönes Lehrstück für die Entwicklung eines jeden Kindes. Denn dass es einiger Geduld, Mühe und Schlauheit bedarf, zum Ziel zu kommen, entspricht ja wohl dem wirklichen Leben", so Walter Tschirren.
Bekannter Schauspieler Alf Marholm als Märchensprecher
Selbst bei der Vermarktung ihres Buches gehen Autor und Verleger ganz eigene Wege. Natürlich kann man Buch und Hörbuch über den Buchhandel beziehen, das ist selbstverständlich. Doch die beiden gehen noch einen Schritt weiter. „Schokobär und Marzihäschen“ ist eine eigene Internetseite (www.schokobaer-und-marzihaeschen.de) gewidmet, auf der jeder Interessierte das Buch kostenlos in seiner ganzen Pracht lesen und anschauen kann - von der ersten bis zur letzen Seite. Selbstverständlich gibt es dort auch einen Link zur 35-minütigen Hörspielversion des Märchens. Für diese Produktion konnten Axel Dahm und Walter Tschirren den im Frühjahr 2006 verstorbenen Schauspieler Alf Marholm gewinnen, den sicher viele noch als Verwaltungsdirektor Mühlmann aus der ZDF-Serie „Die Schwarzwaldklinik“ kennen. Doch Marholm war mehr als nur Schauspieler. Er war „die“ deutsche Märchenstimme schlechthin. Wer dem Hörbuch „Schokobär und Marzihäschen“ seine Aufmerksamkeit schenkt, wird Marholms Stimme auf jeden Fall erlegen sein.
Mit diesem Hörgenuss schließt sich der Kreis des sinnlichen Erlebens. Vom Auge, über den Gaumen bis hin zum Ohr vermögen die beiden einfachen Märchenfiguren Schokobär und Marzihäschen Kinder und Erwachsene gleichermaßen überzeugen.