Mit 17 Jahren sang die Amerikanerin Peggy March das Lied "Mit 17 hat man noch Träume" und gewann mit diesem Song die Deutschen Schlager-Festspiele des Jahres 1965 in Baden-Baden. Das Lied ist heute das, was man einen Evergreen nennt, und wohl jeder in diesem Lande kann die Melodie summen. Mehr als 30 Jahre nach diesem musikalischen Erfolg, griff der Spiegel in seinem "KulturSpiegel" den Titel dieses Liedes noch einmal auf – für eine Serie, die seitdem regelmäßig Prominenten mit der Frage "Mit 17 hat man noch Träume? Erinnern Sie sich?" auf den Zahn fühlt.
Das vorliegende dtv-Buch fasst eine Großzahl dieser in den letzten acht Jahren veröffentlichten Interviews, teilweise in leichter Bearbeitung, zusammen. Bekannte und weniger bekannte Prominente – Schauspieler wie Sascha Hehn oder Anthony Hopkins, Autoren wie Janosch oder Uwe Timm, Musiker wie Suzi Quatro oder B.B. King, Sportler, Wissenschaftler und viele andere gewähren mit dieser und weiteren spannenden und teilweise auch tiefgehenden sowie sehr persönlichen Fragen einen Einblick in ihr Leben.
Manche – wie Gitte Henning – berichten ausführlich über ihr Leben als 17-Jährige, andere verlieren nicht mehr als einen Satz darüber. Wie Anthony Hopkins beispielsweise, der mit 17 werden wollte, was er heute ist. Dann bohren die verschiedenen Journalisten, die diese Interviewreihe im Laufe der Jahre begleitet haben, weiter, fragen nach. Manche der bekannten Zeitgenossen hatten hochfliegende Träume, andere kämpften in dieser Zeit ums nackte Überleben – vor allen Dingen jene, die heute bereits zu der älteren Generation gehören.
Karrieren werden beleuchtet, Hintergründe für Erfolge gesucht und natürlich gibt es eine Kurzbiografie zu jedem Prominenten, der jeweils mit Jugend- und Erwachsenenfoto abgebildet ist. Insgesamt kommen 75 nationale und internationale Stars zu Wort – die richtige Lektüre für jeden, der gerne einmal durchs Schlüsselloch schaut und ein wenige neugierig ist auf das, was Prominente sonst schon einmal zu verbergen suchen.