Eines hat Präsidentin Florentyna Kane, erstes weibliches Oberhaupt der Vereinigten Staaten von Amerika, mit ihren männlichen Vorgängern gemein. Ihr Leben ist in ständiger Gefahr. Wieder ist ein Anschlag geplant. Als der FBI sieben Tage vorher Wind davon bekommt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und dem Tod.
Der Informant, ein illegal eingewanderter Grieche, wird kurz nach der ersten Befragung erschossen. Und bevor die beiden FBI Agenten auch nur die nächsten Ermittlungen aufnehmen können, werden sie ebenfalls eliminiert. Ehe er sich versieht, steht der junge, unerfahrene Geheimdienstbeamte Mark Andrews mit diesem prekären Fall alleine da. Schnell wird klar, dass mit dem Tod der Präsidentin die Einführung eines neuen Gesetzes verhindert werden soll, das den freien Verkauf von Handfeuerwaffen verbietet. Eine Maßnahme, durch die einige Personen gravierende, politische und wirtschaftliche Einbußen hinnehmen müssten.
Mark weiß lediglich, dass einer der Drahtzieher ein Senator sein muss. Doch welcher? Die Sorge um sein eigenes Leben und die Befürchtung, den Verantwortlichen nicht rechtzeitig zu finden, lässt den gewohnten Alltag in den Hintergrund treten. Und ausgerechnet jetzt lernt er seine Traumfrau kennen, die attraktive Elizabeth, Ärztin und Tochter eines Senators. Zufall oder Absicht?
Jeffrey Archers Buch, eine Überarbeitung der bereits 1977 erschienenen Originalausgabe, hätte durchaus das Zeug zum Thriller, würden da nicht die vielen kleinen Spannungsmomente fehlen, die er der blassen Figur seines Agenten anscheinend nicht zumuten wollte. Wohl aber die langweiligen Recherchen in den Sitzungsprotokollen, über die Mark Andrews versucht, im Ausschlussverfahren den Kreis der Verdächtigen zu verkleinern. Archer lässt auch die zukünftigen Attentäter zu Wort kommen, die dem Leser schon bald die Einzelheiten ihres Plans verraten. Dagegen wirkt die Arbeitsweise des FBIs schon fast zu dilettantisch um wahr zu sein.
Über den Autor: Der britische Bestsellerautor Jeffrey Archer, seit 1992 Lord Archer, wurde 1940 in London geboren. Bereits mit 29 Jahren wurde er Mitglied des Unterhauses. Die Politik trat jedoch bald wieder in den Hintergrund. Bereits 1974 begann er mit dem Roman „Not a penny more, not a penny less“ seine Laufbahn als Schriftsteller.