Kerstin Ekman, 1933 geboren, arbeitete als Lehrerin, Drehbuchautorin und Literaturkritikerin, bevor sie zunächst mit Kriminalromanen Berühmtheit erlangte. Für ihre große schwedische Frauen-Saga, einen vierteiligen Roman-Zyklus, wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihr großer Durchbruch hierzulande gelang ihr mit dem Roman „Geschehnisse am Wasser“, der in 20 Ländern erschien. Aus Protest gegen das mangelnde Engagement für Salman Rushdie verließ sie vor wenigen Jahren die Schwedische Akademie, der sie zu jener Zeit als einzige Frau angehörte.