Imre Kertész verarbeitet in seinen Romanen eigentlich seine eigene Vergangenheit. Jedenfalls ist eine Parallele des Lebens seiner Erzählfiguren zu seinem eigenen Leben feststellbar. Auch er wurde 1944 in Auschwitz gefangen gehalten und wurde ein Jahr später in Buchwald befreit. Geboren ist der Holocaustüberlebende und Schriftsteller 1929 in Budapest und 2002 erhielt er für sein bekanntestes Werk „Roman eines Schicksallosen“ den Nobelpreis für Literatur. Bevor er jedoch 1953 seine Schriftstellerkarriere begann, arbeitete er als Journalist bei einer Tageszeitung.