Deutsches Buchschaf als Attraktion in Moskau Buchmesse Non/fiction mit mehr Besuchern und mehr Fläche
Mehr als 29.000 Besucher, 2.000 mehr als im Vorjahr, besuchten die sechste Ausgabe der "Non/fiction, internationale Messe des intellektuellen Buches" vom 1. bis 5. Dezember in Moskau. Aussteller wie Besucher zeigten sich überaus zufrieden mit dem Messeverlauf, dem Buchverkauf und dem Angebot an Büchern und Veranstaltungen. Der Name der Messe ist Programm: An den Ständen der insgesamt 180 Aussteller aus 14 Ländern wurden einem anspruchsvollem Publikum vor allem Titel aus den Bereichen Literatur, Kunst, Geistes- und Sozialwissenschaften präsentiert.
Am deutschen Stand, den die Frankfurter Buchmesse organisierte, zog ein "Buchschaf", auf dem die Kinderbücher untergebracht waren, die größte Aufmerksamkeit auf sich. Die Präsentation wurde in zahlreichen Fernsehbeiträgen über die Messe gezeigt. Insgesamt waren am Stand rund 500 Titel aus mehr als 100 Verlagen ausgestellt, neben Kinder- und Jugendbüchern vor allem aus den Sachgruppen deutschsprachige Gegenwartsliteratur, Deutsch als Fremdsprache und Geisteswissenschaften.
Am Stand präsentierten sich auch die Online-Plattform "litrix.de" und die S. Fischer Stiftung mit ihrem Übersetzungsprojekt in die russische Sprache "Schritte-Schagi". Die Stiftung organisierte in der Bibliothek für ausländische Literatur eine Lesung mit den Autoren Norbert Niemann, Paul Nizon und Marlene Streeruwitz, die mit 150 Zuhörern ausgesprochen gut besucht war.
Im Vergleich zum Vorjahr war die Non/fiction enorm gewachsen und belegte dreieinhalbtausend Quadratmeter Standfläche. Neben Deutschland waren Polen, Frankreich, Norwegen, Schweden und Finnland mit größeren Gemeinschaftsständen vertreten und auch Litauen, Japan, Estland und die USA mit Ständen präsent. Gastland war in diesem Jahr Ungarn, das sich an einem minimalistisch gestalteten, ansprechenden Stand präsentierte sowie ein umfangreiches Programm anbot.