"Harry Potter"-Autorin glücklich über Gerichts-Sieg
London/New York - Harry Potter-Autorin Joanne K. Rowling (36) hat den "Stress" der gerichtlichen Auseinandersetzung um ihr Werk für die Verzögerung bei der Veröffentlichung des fünften Bandes der Zauberlehrlingsserie verantwortlich gemacht. Im Kinderfernsehen der BBC sagte Rowling: "Natürlich hat mich das belastet. Aber heute bin ich eine glückliche Frau." Ein Gericht in New York hatte zuvor die Klage der US-Schriftstellerin Nancy Stouffer abgelehnt, die Rowling des Abschreibens bezichtigt hatte.
«Manchmal, wenn meine Gedanken bei Harry Potter und Co hätten sein sollen, hat mich dieses langwierige Verfahren abgelenkt. Ich bin so froh, dass es vorbei ist», sagte Rowling. Obwohl der fünfte BandHarry Potter und der Orden des Phönix so gut wie fertig sei, wolle sie kein Datum für die Veröffentlichung nennen. «Ich habe einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Aber ich bin Perfektionistin und möchte es gern noch etwas spannender machen."
Stouffer, die Autorin des Kinderbuches Die Legende von Rah, hatte der schottischen Multimillionärin unter anderem vorgeworfen, die Bezeichnung "Muggles" - für Nicht-Zauberer - von ihr gestohlen zu haben. Den Namen des Zauberlehrlings habe sie von ihrem Helden "Larry Potter" abgeguckt. Doch das Gericht in New York entlastete Rowling nicht nur auf der ganzen Linie, sondern verurteilte Stouffer auch zu umgerechnet 30 000 Euro Geldbuße, weil sie in dem Verfahren gelogen und Dokumente gefälscht habe.
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