"Mit demokratischen Mitteln wird man den Terror nie besiegen". Diese Auffassung vertrat der israelische Schriftsteller Ephraim Kishon am vergangenen Sonntagabend in der ARD-Talkshow "Sabine Christiansen" und fügte weiter hinzu: "wenn die westlichen Staaten überleben wollen, müssen sie einen Teil ihrer Demokratie aufgeben."
Kishon plädierte in der Sendung, dass gegen die Terroristen generell härter vorgegangen werden muss, auch unter Umgehung demokratischer Gepflogenheiten. " Wenn man nicht riskieren will, dass die Gesellschaften auseinander brechen, muss man darüber nachdenken", so der Autor weiter.
Den Deutschen bescheinigte er, sie hätten bis heute "noch nicht erfahren, was Terror ist" und prognostizierte eine Ausweitung des internationalen Terrors.
Der in Ungarn geborene Israeli, mit Wohnsitzen in der Schweiz und in Israel, gehört zu den bekanntesten Autoren in seinem Land und hat in den letzten 40 Jahren seines Schaffens 426 verschiedene Werke veröffentlicht. Mit einer Auflage von mehr als 34 Millionen Exemplaren stand er oft an der Spitze internationaler Bestsellerlisten.
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Quelle: mz, für's Web aufbereitet von Sven Trautwein