Junge Kritiker gesucht: Der Schüler-Rezensionswettbewerb "Preis junge Kritiker" geht in die dritte Runde
Stuttgart - Laut Pisa-Studie haben sehr viele Schüler Probleme mit dem Textverstehen. Wer am Wettbewerb "Preis junge Kritiker" teilnimmt, wird garantiert keine Probleme mehr damit haben - auch wenn er keinen Peis gewinnt.
Und die Frage, welche Literatur in der Schule behandelt wird, also welcher Kanon relevant ist - entscheiden Schüler und Lehrer selbst, und zwar entsprechend den eigenen Vorlieben. Die Bücher, die auf der Vorschlagsliste unter www.junge-kritiker.de stehen, kommen im Schulkanon so gut wie nicht vor. Sie enthält deutsche und internationale Literatur der Gegenwart sowie ausgewählte Klassiker.
"Wenn wir es schaffen, dass Jugendliche sich in der Schule intensiv mit Literatur beschäftigen, sich darüber austauschen und - unterstützt durch die Lehrerin bzw. den Lehrer - eine gelungene Rezension über das gelesene Buch verfassen, haben wir sehr viel erreicht: Für das Textverstehen, für die Literatur und für einen modernen, interessanten Deutschunterricht," so die Pressesprecherin des Ernst Klett-Verlages Hannelore Ohle-Nieschmidt. "Es wird für den Ernstfall geschrieben, nicht für den Lehrer." Auch die Juroren (Sigrid Löffler, Chefredakteurin "Literaturen", Roswitha Budeus-Budde ("Süddeutsche Zeitung"), Frank Heibert (Literarischer Übersetzer,Almut Hoppe (Vorsitzende Fachverband Deutsch im Germanistenverband, Michael Krüger (Verleger Carl Hanser Verlag) und Andreas Nentwich (freier Kritiker) geben Tipps, was eine echte Rezension enthalten und wie sie aufgebaut sein muss.
Der Wettbewerb wurde initiiert vom Ernst Klett Verlag. Er wird unterstützt von der Berthold Leibinger Stiftung, dem Hanser Verlag, der Zeitschrift Literaturen und dem Verein Lesen und Kritik e.V. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2003. Sämtliche Informationen gibt es unter www.junge-kritiker.de.