Nominierungen für den Deutschen Bücherpreis stehen fest
Die Vorentscheidung für die Nominierungen des Deutschen Bücherpreises 2002 ist gefallen. Eine aus Buchhändlern, Bibliothekaren und Journalisten bestehende Redaktion wählte 21 Bücher für die Nominierungsliste aus. Die Bücher wurden von Buchhändlern vorgeschlagen, die Mitglieder im Börsenverein sind. Jede Buchhandlung konnte für die einzelnen Kategorien fünf Bücher vorschlagen.
Der Preis, eine von Günther Grass gefertigte Bronzestatue, wird am 21. März 2002 während der Leipziger Buchmesse verliehen.
Die Nominierungen sind für die Kategorie A, Deutschsprachige Belletristik, Ulla Hahn "Das verborgene Wort", Elke Heidenreich "Der Welt den Rücken", Bernhard Schlink "Selbs Mord". In der Kategorie B, Internationale Belletristik, Umberto Eco "Baudolino", Per O. Enquist "Der Besuch des Leibarztes", John le Carré "Der ewige Gärtner". In der Kategorie, C,Zeitgeschichte/Biographie, Günter de Bruyn "Preussens Luise", Sebastian Haffner "Geschichte eines Deutschen", Carola Stern "Doppelleben". Kategorie D, Sachbuch, Donata Elschenbroich "Weltwissen der Siebenjährigen", Florian Illies "Anleitung zum Unschuldigsein", Dietrich Schwanitz "Männer". Kategorie E, Ratgeber, Petra Gerster/Christian Nürnberger "Der Erziehungsnotstand", Alfred Biolek/Eckart Witzigmann, "Unser Kochbuch", Allan&Barbara Pease "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". Kategorie F, Kinderbuch, Kirsten Boie "Der durch den Spiegel kommt", Cornelia Funke "Die wilden Hühner und das Glück der Erde", Mirjam Pressler "Malka Mai". Kategorie G, Debüt, Frank Goosen "Liegen lernen", Sven Regener "Herr Lehmann", Juli Zeh "Adler und Engel". Die Kategorie H, Lebenswerk, ist ein Publikumspreis und wird in einer Direktabstimmung im Januar/Februar 2002 ermittelt.