Carlos Eire, 1950 in Havanna geboren, wurde 1962 als eines von 14 000 Kindern mit der Operation »Pedro Pan« ohne Eltern in die USA ausgeflogen. Nach Jahren in Heimen und bei Gasteltern traf er seine Mutter 1965 in Chicago wieder. Sein Vater starb 1976 in Kuba. 1979 machte Eire seinen Doktor in Philosophie in Yale und lehrte anschließend siebzehn Jahre an der University of Minnesota und der University of Virginia. Seit 1997 hat er den Lehrstuhl für Geschichte und Religionswissenschaften an der Yale University inne. Er lebt mit seiner Frau Jane und seinen drei Kindern in Guilford, Connecticut. "Warten auf Schnee in Havanna" ist sein erstes Buch ohne Fußnoten. (Randomhouse)