Der erfolglose Unternehmer Rellonen hat es sich überlegt: Er will sich das Leben nehmen. Doch die Scheune, die er sich für seinen Abgang auserkoren hat, ist bereits besetzt, und der verwitwete Oberst Kemppainen hat bereits die Schlinge um den Hals. Gemeinsam gründen die beiden Männer eine Selbsthilfegruppe für selbstmordwillige Finnen mit anschließendem Massenselbstmord.
Das Selbstmordseminar der beiden Schicksalsgenossen ist ein voller Erfolg und der Papierkram so überwältigend, dass sie gleich noch die attraktive Pädagogin Helena Puusaari an Bord nehmen. Aus einem therapeutischen Besäufnis kristallisieren sich etwa zwanzig Freiwillige heraus, die unter militärischer Führung des Oberst ihre Reise ohne Wiederkehr antreten wollen. Doch der erste Selbstmordversuch am Nordkap scheitert kläglich, und so bricht die fröhliche Truppe auf eine absurde Reise durch die Schweiz bis nach Portugal auf, um die selbstmordgeeignetsten Klippen und Schluchten abzuklappern. Doch die Schwierigkeiten häufen sich. Nach Polizei und Geheimdienst wird auch Liebesgott Amor auf die seltsame Gruppe aufmerksam. Arto Paasilinna ist Garant für schwarzen Humor vom Feinsten, und mit seiner feucht-fröhlichen Selbstmorddivision ist ihm ein weiteres Highlight gelungen, das an sarkastsichem Witz Erfolge wie "Die Giftköchin" noch übertreffen könnte. Eine Vielzahl absurder Charaktere und Schicksale versammelt sich in dem Luxusbus des depressiven Busunternehmers - der Kapitän zu Lande etwa oder der Direktor des ersten finnischen Nerzzirkus - und genießen ein letztes Mal die Freuden des Lebens, und das tun sie so intensiv, dass sie den eigentlichen Selbstmord immer wieder notgedrungen aufschieben müssen.
Gekrönt wird die Geschichte von der staubtrockenen Erzählkunst des Autors, der seine Charaktere so behandelt, als ginge es wirklich um Leben und Tod. Fest steht, dass die schiere Lebensfreude lange nicht mehr so gefeiert worden ist.