spacer
spaceranti virus freeware effects of computer viruses viral rash malicious mother syndrome adware personal se edition ad-ware schedule scan password free full trial version virus removal soundstream vir 4100n anti adware software how to get rid of the trojan virus computer anti virus antivirus and antispyware antivirs 2008
Logo
tchibo.de



 
Hauptmenü
Startseite
Suche
Buch
Hörbuch
Film zum Buch
Vorschau
Videos
Magazin & Interviews
Autoren
Verlage
Forum
News
Service
Branchenbuch
Extras
Shop
Newsletter
Mediadaten/Werbung
Impressum
Newsletter
Wöchentliche Buchtipps, Buchpakete gewinnen & Neuigkeiten - Hier abonnieren

Hinweise zum Newsletterversand
Zu Google hinzufügen
Fügen Sie die literature.de-Rezensionen zu iGoogle hinzu
 

Startseite arrow Hörbuch arrow Der Flüsterer im Dunkeln

Der Flüsterer im Dunkeln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Haan, am 15-11-2005 08:00
Editorbewertung Keine Bewertung
Durchschnittliche Benutzerbewertung Keine Bewertung
Favoriten 20

H.P. Lovecraft - Der Flüsterer im Dunkeln - Weiterlesen!Flusskrebs einmal anders oder: "Die Umkehrung der Nahrungspyramide"
"Der Flüsterer im Dunkeln" von H.P. Lovecraft


Im November 1927 bricht über Vermont eine Flutwelle ungeahnten Ausmaßes herein, die viele Opfer unter der Bevölkerung und den Tieren fordert. Unter den angeschwemmten Kadavern befinden sich aber auch drei höchst merkwürdige, bei der einfachen bäuerlichen und abergläubischen Bevölkerung ekel- und grauenerregende Funde: ca. 1,5 m große, rosafarbene, schalentierartige, mit riesigen Membranschwingen versehene Leiber, die an Stelle des Kopfes ein elipsenartiges Gebilde mit unzähligen, sehr kurzen Fühlern aufweisen. Schnell finden die Augenzeugenberichte Eingang in die Tagespresse, in der eine hitzige Debatte darüber geführt wird, ob es sich hier um eine optische Täuschung oder eine neue Rasse handelt.

Mr. Wilmarth, Professor und Hobby-Ethnologe, bemerkt in den Zeitungsartikeln Einzelheiten, die merkwürdige Übereinstimmungen mit alten Sagen und Mythen der Indianer aufweisen. Als Wissenschaftler ist er jedoch der Überzeugung, es hier mit Aberglauben zu tun zu haben. Doch eines Tages erhält er einen Brief aus New Hampshire der ihn aufhorchen lässt: Der Absender, ein gewisser Mr. Akeley, behauptet, unumstößliche Beweise für die Existenz einer außerirdischen Rasse auf der Erde zu haben.

Ein Meister erzählt Nichts

So beginnt die 1930 geschriebene Kurzgeschichte "Der Flüsterer im Dunkeln" von H. P. Lovecraft, die jetzt als vollständige Lesung bei LPL-Records in schöner Aufmachung erschienen ist.
Eine der Stärken dieser Geschichte liegt darin, den Hörer in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Bereits im ersten Satz macht Lovecraft dies deutlich: "Man sollte sich stets im Klaren darüber sein, dass ich bis zum Schluss nichts wirklich Grauenhaftes gesehen habe" sagt der Ich-Erzähler namens Mr. Wilmarth. Derjenige, der sich jetzt entspannt zurück lehnt, wird bald eines besseren belehrt, erzählt Wilmarth doch von grauenhaften Dingen, die Andere gesehen haben, und dies sehr plastisch, farbig und Gänsehaut-erzeugend genau. Obwohl die Erzählung recht kurz ist, gelingt es Lovecraft, den Hörer immer wieder mit neuen Entdeckungen zu überraschen und dadurch der Geschichte eine andere Wendung zu geben. Um diesen Entdeckungen eine wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zu verleihen, verwendet er dazu viele verschiedene Objekte, die dem damaligen Stand der Wissenschaft entsprechen wie z. B. Phonographen-Aufnahmen, Photographien, Augenzeugenberichte, Zeitungsartikel, Telegramme etc.

Anzeige

Wie von Lovecraft gewohnt, haben seine Charaktere eine für das Genre ungewöhnliche Tiefe und Komplexität. Im Verlauf des Plots machen beide eine Entwicklung durch, die glaubwürdig, nachvollziehbar und logisch erscheint und mit dazu beiträgt, die Spannung ungebrochen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.

Batman meets Blade

Einen großen Anteil am erzeugten Horror haben, neben der gelungenen Musikuntermalung, die beiden Sprecher David Nathan und Torsten Michaelis. David Nathan, Synchronsprecher von Christian Bale, verkörpert den jugendlichen, realistischen Wissenschaftler Mr. Wilmarth, sein Gegenpart Mr. Akeley wird von Torsten Michaelis gesprochen, Synchronsprecher von Wesley Snipes. Zu Beginn klingt Wilmarth jung, enthusiastisch, sachlich aber bereits bei den ersten Sätzen schwingt ein undefinierbarer Unterton mit, glaubt man die Stimme zittern zu hören, so als ob sich der Erzähler selber beruhigen oder das, was nun folgt, als Mythos oder Alptraum abtun will. Nathan passt seine Stimme geschickt jeder Situation an und deutet mittels ungewöhnlicher Betonung an, dass er noch nicht alles erzählt hat, was wirklich passiert ist.

Mr. Akeleys erster Brief schwillt fast über vor Selbstzufriedenheit eines Mannes, der bereits im gesetzten Alter ist, den Überblick des "weisen Alten" hat und seinen jüngeren Kollegen belehren will. Aber im Verlauf des Schriftwechsels geht eine Wandlung mit ihm durch, die Torsten Michaelis durch seine dynamische Sprechweise ausgezeichnet zu vermitteln versteht. Der Verlag spielt hier die Vorteile des Mediums "Hörbuch" gegenüber einer Printausgabe voll aus. Michaelis liest dermaßen dramatisch und emotional, dass Akeleys Entsetzen auf den Hörer überspringt und man froh ist, wenn David Nathan nach so einem Absatz mit seiner zweifelnd-wissenschaftlichen Stimme wenigstens für kurze Zeit Raum zum Luftschöpfen bietet - allerdings währt auch im späteren Verlauf der Geschichte dieser Zustand nicht lange, da dann beide Protagonisten von grauenhaften Erlebnissen berichten und der Vortrag dieses Grauen plastisch erlebbar macht.

Vier gewinnt

Um die Person von Lovecraft ranken sich bis heute hartnäckig einige Gerüchte. Eines davon behauptet, er wäre ein Menschenfeind gewesen und habe sich gescheut, persönliche Kontakte zu Menschen aufzunehmen. LPL-Records unternimmt mit einer Bonus-CD den Versuch, diesem Vorurteil entgegen zu treten. Dagmar Berghoff trägt die "Persönlichen Erinnerungen von Muriel E. Eddy", einer langjährigen Freundin Lovecrafts, mit ihrer wohlbekannten Stimme vor. Zwar ist dieser Abschnitt nur knapp 28 Minuten lang, aber er wirft ein gänzlich anderes Licht auf den Autor und es sind genau 28 Minuten mehr, als andere Verlage an Hintergrundinfo anbieten.

Nebeneinander aber nicht Miteinander

Lovecraft wird bis heute der Vorwurf gemacht, er sei ein Rassist und Verfechter der Rassentrennung. Hierüber soll hier kein Urteil gefällt werden. Auffällig ist jedoch, wie auch in anderen Geschichten, dass die Situation zwischen Außerirdischen und Menschen erst dann eskaliert, als es auf Grund der Ausbreitung der menschlichen Siedlungen in unwirtliche Gegenden unvermeidlich erscheint, dass beide Rassen aufeinander treffen. Eine Co-Existenz scheint nicht möglich zu sein. In Lovecrafts möglichen Welten gehen die Außerirdischen immer mit außerordentlicher Härte, Unmenschlich- und Gleichgültigkeit gegen die Menschen vor. Emotionen sind nicht sichtbar und das Motiv so alt wie einleuchtend: "Du, Mensch, hast etwas, das ich zum Überleben meiner Rasse brauche. Gib es mir freiwillig oder ich nehme mir, was ich brauche." Die menschlichen Protagonisten, meistens erfahrene Wissenschaftler, stehen dieser Brutalität fassungslos gegenüber und finden auch keinerlei Lösung für dieses Problem.

Du weißt schon wer

Zwei witzige Details sollten nicht unerwähnt bleiben. Zum einen erklärt Lovecraft endlich und abschließend, warum es nicht möglich ist, Außerirdische zu photographieren. Das versetzt uns endlich in die Lage, zu verstehen, warum auf Photos von UFOs etc. immer nur undeutliche, verwackelte, kaum zu erkennende Objekte schemenhaft abgebildet sind.

Zum zweiten taucht in "Flüsterer im Dunkeln" eine Sekte auf, geführt von der Außerirdischen Gottheit "Hastur", die wiederum andere Ziele verfolgt als "Die Alten" oder die Menschen. Diese Gottheit "Hastur" trägt den Beinamen "Er, der nicht genannt werden darf" - kommt Ihnen dieser Terminus auch wie von Ferne bekannt vor?



Informationen zum Buch

Sie können das Buch bequem online bei unseren Buchhandelspartnern bestellen:

Diese Bücher könnten Ihnen auch gefallen

H.P. Lovecraft
Der Flüsterer im Dunkeln
Gelesen von David Nathan und Torsten Michaelis
Lübbe Audio, Oktober 2005
4 CDs/ungekürzte Lesung
EUR 24,95
ISBN:
3-7857-3059-4

 

 

 

Gesponserter Link:

Ihr gesponserter Link hier - weitere Informationen!

 

 

 

Zur direkten Suche nach eBooks bei ciando: 



Letztes Update: 30-10-2007 10:56

Veröffentlicht in : Hörbuch, Sonstiges
Schlüsselworte : lovecraft, flüsterer im dunkeln
Artikel zitieren Zu meinen Favoriten hinzufügen An Freund senden Ähnliche Themen

Benutzerkommentare (0) RSS feed Kommentar
Nur registrierte Benutzer können einen Artikel kommentieren. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich.

Keine Kommentare vorhanden

Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu



mXcomment 1.0.6 © 2007-2008 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
< Zurück   Weiter >
spacer
Suche
Anzeige

Ihre Anzeige hier
Anmeldung
Warum anmelden?
Mehr erfahren...
Statistik

9.236 Rezensionen, 1.509 Autorenporträts,  1.865 Clubmitglieder, uvm.

Wer ist Online
Aktuell sind 687 Gäste online
Ähnliche Themen
Forum
Anzeige
tchibo.de
RSS-Feeds


Hörbücher hier herunterladen!

Impressum  |  Kontakt  |  AGB  |  Blog  |  FAQ  |  Werben auf literature.de  |  Presse  |  Jobs  |  RSS-Feeds

Partner: frueherlesen | blaetterrauschen | Zu Google hinzufügen

© 1998-2008 literature.de - literaturschau-mediendienst und content-newmedia.de  |  litstats

Alle Rechte vorbehalten - kein Teil der Inhalte darf auf anderen Seiten / in anderen Medien ohne Zustimmung von literature.de verwendet werden!

Empfehlungen:

spacer