Ein Mann wacht im Krankenhaus auf und kann sich weder an den Grund seines Aufenthalts dort, noch an die letzten 50 Tage davor erinnern.
Dieser Zustand lässt dem Journalisten Fabio Rossi keine Ruhe, er versucht die Zeit vor seinem Blackout zu rekonstruieren. Irgendetwas mit der letzten Story, die er recherchiert hat, scheint nicht in Ordnung zu sein. Seltsamerweise sind aber auch seine Notizen, seine Aufzeichnungen und sein Terminkalender ähnlich lückenhaft, wie sein Gedächtnis. Ihn beschleicht der Verdacht, jemand könnte extra einige Details aus seinem Leben gelöscht haben und dieser jemand ist sein bester Freund Lucas.
Also hängt Fabio Rossi sich erneut in seine letzte Story hinein, darin ging es um Erpressung und einen Suizid im Forschermilieu großer Lebensmittelkonzerne. Er scheint einem handfesten Ökoskandal auf der Spur. Das sein Freund Lucas mit Fabios Exfreundin zusammenlebt und Fabio selber eine im völlig Fremde als Freundin haben soll, verschärft noch sein Misstrauen gegen seinen besten Freund. Er hegt den Verdacht, dass dieser ihm nicht nur die Freundin, sondern auch die Story geklaut hat.
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Kein Hörbuch, sondern ein Hörspiel, mit einem rasanten Tempo. Mitunter vielleicht etwas zu rasant, beim Zuhören muss man acht geben, um alle Zusammenhänge zu begreifen und nicht den Faden zu verlieren. So bleibt es aber in jedem Fall spannend.
Die Sprecher passen sich dem rasanten Tempo an, schnell fließen ihnen die Sätze von den Lippen, bemerkenswert ist, dass sie dabei intensiv betonen und ausdrucksstark bleiben. Was nicht zuletzt daran liegen mag, dass es sich bei den Sprechern um ausgebildete Schauspieler handelt.
Ein perfekter Freund basiert auf der gleichnamigen Buchvorlage Martin Suters. Der Autor ist 1948 in Zürich geboren und lebt heute auf Ibiza und in Guatemala.