Ein förmlich hingerichteter Toter und der neugierige Journalist Siggi Baumeister, spielen die Hauptrolle in diesem Kriminalfall aus der Eifel.
General Otmar Ravenstein wird in seinem Landhaus erschossen aufgefunden. Sein Körper weißt so viele Einschüsse auf, dass er praktisch einmal in der Mitte durchteilt ist. Eigentlich ein Fall für die Mordkommission, eigentlich - wenn da nicht BND, MAD, CIA und der Geheimdienst der NATO wären.
Und gerade deshalb will Journalist Siggi Baumeister herausfinden, warum der General sterben musste und mit ihm, noch einige weitere Menschen. Weder Nachrichtensperre, noch Prügel lassen ihn von diesem Vorhaben abbringen. Erst als seine Freundin in die Hände eines Irren gerät, scheint Siggi Baumeister zu verstehen, in welche Gefahr er sich eigentlich begibt.
Eifel-Feuer ist alles andere als langweilig, zeitweilig scheint es sogar so actiongeladen, dass man Zweifel hegt, ob sich derartiges auch in der Realität abspielen könnte. So wie es aussieht, ist der General auf eine Geschichte gestoßen, die mit einer streng geheimen Akte des Amtes für Fernmeldewesen zusammenhängt und kein gutes Licht auf einige hohe Politiker wirft. Leider bleiben bei der Story, die für Berndorf so typischen Beschreibungen der Eifel etwas auf der Strecke.
Wirklich aufwendig und interessant an diesem Hörbuch ist, dass es sich um eine richtige Hörspielfassung handelt. Es gibt also keinen Erzähler, der durch die Story führt, sondern die Figuren haben alle ihre eigenen Stimmen. So werden die einzelnen Charaktere besonders gut dargestellt und der Hörer hat so ein bisschen das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Über den Autor
Jacques Berndorf alias Michael Preute wurde 1936 in Duisburg geboren, er lebt in der Eifel. Er ist in den letzten Jahren zum meistgelesenen deutschen Krimiautor avanciert.