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Glashaus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion, am 03-12-2004 12:31
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GlashausGlashaus

Eine bildende Künstlerin und ein Schriftsteller bekommen zeitgleich ein 6 Monate dauerndes Wohn- und Arbeitsstipendium, von Mai bis Oktober, im "Glashaus" einem Künstlerhaus in Wolfenbüttel. Der Schriftsteller Markus Holz ist ein Psychopath in einem kritischen Stadium seiner bisher unbehandelten Krankheit. Die Künstlerin Chantal Hartmann leidet unter einer Psychose, ausgelöst durch verschiedene Todesfälle in ihrer Familie und ihrem Freundeskreis. Sie steht unter dem Einfluß von Psychopharmaka, mit deren Hilfe, und der ihrer Freundin, sie ihre Krankheit leidlich im Griff hat. Markus Holz' Psychopathie entfaltet sich vor allem im sexuellen Bereich. Bald schon muß er einsehen, daß sich das Zusammenleben mit Chantal anders gestaltet als er es sich vorgestellt hat - sie ist homosexuell und bekommt oft Besuch von ihrer Freundin. Deshalb fühlt er sich schon von Anfang an gekränkt und unbeachtet.

Als Chantal über Pfingsten zu ihrer Freundin fährt, stöbert Markus in ihrem Atelier herum und findet Zeichnungen, die Chantal für ein Kinderbuch angefertigt hat. Es geht um Katzen, die sich gegen einen brutalen Mann wehren. Auf einem Bild hat sie aus einer Laune heraus Markus gezeichnet, wie er von den Katzen angegriffen wird. In seiner Wut tötet Markus die Katze der Nachbarn, die Chantal als Modell für ihre Zeichnungen benutzt hat.

An die Vergabe der Stipendien ist die Bedingung geknüpft, den Menschen der Stadt die Arbeit der Künstler näher zu bringen. Sie haben sich verpflichtet, verschiedene Veranstaltungen durchzuführen. Die erste ist vier Wochen nach Antritt des Stipendiums im Garten des Glashauses geplant.
Zu diesem Fest kommen viele Vereinsmitglieder, auch die 60 jährige Verwalterin des „Glashauses“ Anna Krug, die mit ihrem geistig Behinderten Sohn Leo in dem Haus nebenan wohnt.

Zu dem Fest kommt auch Markus Vater. Er behandelt Markus wie seinen Untergebenen und Menschen, von denen er nichts zu erwarten hat, wie Statisten. Er stachelt seinen Sohn unbewußt an, indem er bemerkt, daß es keine lesbischen Frauen gibt, das sei alles Wichtigtuerei, und die brauche nur mal einen richtigen Mann.
Auch der zweite Sohn der Anna Krug ist anwesend. Markus und er hatten bereits eine Auseinandersetzung wegen Leo. Im Alkoholrausch legt Markus sich mit ihm an, erhält aber auch hier eine Abfuhr. Der schwerste Schlag aber ist ein Buch, das sein Vater ihm als Geschenk mitbringt, und das das gleiche Thema behandelt, wie das, woran er gerade schreibt.

Neben dem Haupterzählstrang gibt es verschiedene Nebenstränge, wie zum Beispiel das Buch, an dem Markus arbeitet, das Gemälde der beiden Frauen und die Probleme von Anna Krug mit ihrem behinderten Sohn.

Insgesamt umfaßt der Roman etwa eine Zeitspanne von fünf Wochen, und spielt, bis auf wenige Ausnahmen, im "Glashaus". Er hat ca. 260 Seiten Umfang, wobei die Ermordung der Katze in der Mitte des Buches den ersten grausamen Klimax darstellt.

(c) 2004 Hardy Crueger

  • Leseprobe (pdf)

    >> Veröffentlichungen

    Glashaus
    Roman
    alia fabula, Augsburg 2004

    Profis
    Teil 2 der Rick Xaver Morton Trilogie
    Verlag Andreas Reiffer, Braunschweig 2001

    Dilettanten
    Teil 1 der Rick Xaver Morton Detektivroman-Trilogie
    1. Auflage Essen 1996
    2. Auflage, Verlag Andreas Reiffer, Braunschweig 2000

    Göttlicher Met
    Fantasy-Roman
    Rainar Nitzsche Verlag, Kaiserslautern 1993

    Meine Woche
    Stories
    Dead Monkey Verlag André Henze, Berlin 1995

    Neue deutsche Kurzgeschichten
    Stories in "tabu la rasa"
    EinfallsReich Verlag, Braunschweig 1990

    Zu treuen Händen
    Hörspiel (45 min./ 9 SprecherInnen), Vorgeschichte der
    RXM-Trilogie, gesendet von verschiedenen Lokalradios
    Verlag Andreas Reiffer, Braunschweig 2000

    Chor der Verdammten
    Hörstück (10 min./ 5 Personen), aufgenommen im
    Löwenherz Tonstudio Braunschweig, 1996.
    Veröffentlicht auf verschiedenen Tonträgern und u.a.
    gesendet von "Radio Okerwelle" Braunschweig, "Radio
    FLORA" Hannover, "Offener Kanal Bremen", alle 1997

    In Deutschland nichts Neues
    Geschichten, Gedichte, Essays gegen Rassismus, u.a. von
    Ingvar Ambjörnsen, Wolfgang Bittner, Hark Bohm, Klaus
    N. Frick, Lew Kopelew, Lutz Rathenow, Peter-Paul Zahl.
    Herausgegeben von H. Krüger und J. A. Dahlmeyer
    verlagwerkstatt, Leutkirch 1992

    Das Koppel Projekt
    Konzeptions-Novelle Braunschweiger Autoren und
    IllustratorInnen, gefördert durch das Literaturbüro
    Braunschweig, nach einer Idee und
    durchgeführt von H. Krüger
    Dead Monkey Verlag André Henze, Berlin 1997

    Die sehr verschiedenen Fälle des Privatdetektivs
    Rick Xaver Morton
    Anthologie mit Crime-Stories, u.a. von Michaela Seul,
    Bettina Sternberg, Robsie Richter, nach einer Figur und
    Herausgegeben von Hardy Krüger
    Isabel Rox Verlag, Essen 1994

    Der Störer
    Literaturzeitschrift, Herausgegeben von Jörg André
    Dahlmeyer und Hardy Krüger
    Braunschweig 1990 - 1992 (seit 1992 aus Berlin)

    Hardy Crueger - Klick=gross

    Email:

    Geb. 1962 in Oldenburg (i.O.), Facharbeiter­ausbildung; Rockmusiker; Braunschweig-Kolleg; Zivildienst; Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Soziologie. 1995 Abbruch der Musikerkarriere zugunsten der Literatur.

    Wissenswertes >>

    Seit 1990 über 40 Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften. Lesungen in Jugend- und Kulturzentren, Cafés und Kneipen im Bundesgebiet.

     

    Seit 1995 Mitglied im Schriftstellerverband VS Niedersachsen-Bremen.

     

    Organisation von Kultur- und Literatur­veranstaltungen in Braunschweig, u.a. SprachFest 1989 (4 Tage, 50 Verlage, 20 Lesungen), Kulturschock 1994 (3 Tage, 6 Lesungen), jour fix im flex 1998 (6 Tage, 15 Lesungen), Horror-Halloween 2003 (1 Nacht, 4 Lesungen). Buchparty

     

    Besuch von Seminaren der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel und des Literatur­büros Braunschweig.

     

    November 2001 – Juni 2003 Aufführungen der inszenierten Lesung Profis.

     

    2002 - 2004 regelmäßig Veröffentlichungen von Rezensionen im Rundfunk und im Internet.

     

    Zitate >>

     

    Ostsee-Zeitung, 11.'02 : "Hardy Krüger beweist ... eine sprachliche Bandbreite, die das Lesen zum Vergnügen macht."

    lit4u.de, 10.'02: "Ziemlich ausgewogen hat er (Krüger) einen feinen, spannenden Plot entwickelt und dadurch erreicht, dass Profis trotz aller Verrücktheit vor allem durch seine Glaubwürdigkeit überzeugt." Radio Flora, 06. '98:„Einer der spannendsten Schreiber im Social Beat."

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 01.'98: "Die Sprache ist direkt, schonungslos und wartet mit oft unerwarteten Bildern und Vergleichen auf."



    Informationen zum Buch

    Sie können das Buch bequem online bei unseren Buchhandelspartnern bestellen:

    Weiterführende Links / Besprechungen bei uns

    Hardy Crueger
    Glashaus
    UBooks
    November 2004
    Taschenbuch, 222 Seiten, EUR 12,90
    ISBN
    3-937536-99-X
     

     

    Gesponserter Link:

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  • Letztes Update: 03-12-2004 12:31

    Veröffentlicht in : Buch, Buchvorstellung
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