Der erste zu sein, der je seinen Fuß auf ein Stück Erde gesetzt hat - ein Traum des Forschers. So auch der der vielen, die die Reise zum Nordpol unternommen haben. Sie sind gescheitert, fast alle, und oft haben sie es nicht überlebt.
Fleming erzählt die Geschichten der Polforscher mit Witz und Verstand, bringt die Personen dem Leser nah. Er konzentriert sich nicht auf den Gewinner dieses langen Rennens, sondern auf alle Teilnehmer. Ob aus Österreich-Ungarn, den USA, Norwegen oder Frankreich, die Abenteurer sind die Helden des Buches - und erwecken beim Leser den Wunsch, selbst Helden zu sein.
Mit 566 Seiten ist dies kein Buch, das man so nebenbei liest. Besser nimmt man sich Zeit dafür - man wird es nicht aus der Hand legen wollen.
Hochinteressant, abenteuerlich.
Andere Stimmen:
"Das ausgezeichnet recherchierte und großartig geschriebene Buch ist ein Tribut an alle gescheiterten Expeditionen ab der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts" (The Spectator)
"Es sind Geschichten von monströsem Mut und von spektakulärem Leiden. Wir lesen von riesigen Pyramiden aus Eis, atemberaubenden Aussichten, schrecklichen Eisspalten, von mörderischen schwarzen Wassern. Das Buch ist ein großes Vergnügen, auf die alte Art. Am besten liest man es vor dem offenen Kamin, mit einem riesigen Feuer." (Daily Telegraph)