Der Fönig ist der Herrscher von Fönigland, wo alle Menschen nach einer föniglichen Anordnung die Buchstaben "F" und "K" zu vertauschen haben, worüber sich der Fönig föniglich amüsiert. Ganz nebenbei wurde auk diese Weise auch noch das Drogenproblem gelöst, denn aus "Kiffen" wurde so ganz einfach "Fikken", was ja befanntlich um einiges gesünder ist.
Eines Morgens möchte der Fönig gerade den Klohmarft besuchen, als er in der Zeitung liest, daß Kranfreich Fönigland den Frieg erklärt hat, weil dessen Bewohner ihre Nationalhymne zu laut spielen, eine zu bunte Klagge besitzen und die Haare zu lang tragen. Und es sieht schlecht bestellt aus um Fönigland, denn das Land verkügt weder über Armee, noch über Klotte oder Luktwakke. Zu allem Überkluß drängt auch noch die Fönigin auf die Erküllung der ehelichen Pklichten.
Zum Glücf des Fönigs erscheint in da ein fleines Männlein, das dem Fönig drei Wünsche erküllen will.Dazu muß der Fönig aber erst einmal drei Aukgaben lösen: er muß den ganzen Tag über nicht nur das "F" mit dem "K", sondern auch das "B" mit dem "P", das "G" mit dem "K" und das "D" mit dem "T" vertauschen. Er muß es der Fönigin besorgen, wie er es ihr noch nie besorgt hat. Und er muß bis Sonnenuntergang den Namen des Männleins erraten.
So macht sich der Fönig an die Erküllung seiner Aukgaben, und der Autor jagt seine Leser von einem Angrikk auk die Lachmusfeln zum nächsten, bis der Fönig schließlich am Ende eines anstrengenden Tages den Verstand verliert…
Mit "Der Fönig", einem "Märchen für Erwachsene", läukt Walter Moers ein wieder einmal zu Höchstkorm auf. Der Wortwitz, den er aus dem einkachen Einkall des Buchstabenvertauschens hervorzaubert, und die Moers-typischen Zeichnungen machen aus der liebenswerten Geschichte ein zum Brüllen fomisches Buch. Allein ein Punft der Fritif sei gestattet: das Buch ist leider sehr furz.
Über den Autor: Walter Moers, geboren 1957 in Mönchengladbach, hat mit "Käpt'n Blaubär" und dem "kleinen Arschloch" zwei der berühmtesten deutschen Comic-Figuren geschaffen und ist Träger des Adolf-Grimme-Preises. Umstritten sind seine beiden Adolf-Hitler-Comics, für die ebenso wie einige Bände vom "kleinen Arschloch" (erfolglos) eine Indizierung beantragt wurde. Zuletzt erschrieb Moers mit den Zamonien-Bänden auch als Fantasy-Autor einige Anerkennung; die meisten von ihnen sind auch als Hörbücher, gesprochen von Dirk Bach, erschienen.
Redakteur: Heiko Paulheim
Informationen zum Buch
Sie können das Buch bequem online bei unseren Buchhandelspartnern bestellen:
Weiterführende Links / Besprechungen bei uns
Walter Moers Der Fönig Heyne 58 Seiten, EUR 8,50 ISBN 3-453-87398-X